Nächstes Treffen Praxisnetzwerk DLL in der Philosophischen Fakultät am 20.6.2019, 12:15-13:45 Uhr, SUB, Großer Seminarraum: ILIAS und E-Prüfungen

Das nächste Treffen unseres Praxisnetwerks DLL in der Philosophischen Fakultät findet am Donnerstag, den 20.06.2019 von 12:15 -13:45 Uhr in der SUB, Platz der Göttinger Sieben im Großen Seminarraum (1. Stock) statt. Das Thema diesmal ist: ILIAS und E-Prüfungen –  Feedbackmöglichkeiten an/von Studierenden. Den Input weden Carmen Mata Castro (SRP) und Frauke Reitemeier (SEP) vorbereiten.  Anmeldungen gerne über das Formular rechts auf der Seite, damit wir etwas planen können. Wir freuen uns auf interessante Diskussionen. Das Treffen ist wie immer im Stil eines Brown Bag Lunch. Die Ergebnisse des letzten Treffens vom 2.5.19 (Studierende erstellen selber Lernmaterialien mit  SMARTNotebook) finden sich übrigens in diesem Post.

Ranke.2 – Quellenkritik im digitalen Zeitalter erlernen

Heute möchte ich auf eine Lernplattform hinweisen, die sich vor allem an Studierende der Digitalen Geschichtswissenschaften richtet:  Ranke.2

Benannt nach Leopold von Ranke, einem der Gründungsväter der Deutschen Geschichtswissenschaft, ermöglicht das Portal die Quellenkritik im Zeitalter der Digitalisierung zu erlernen.  Dabei wird die neue Gattung der born digital oder retrodigitalisierten Quellen in den Blick genommen und in OER Lernmodulen kann der Umgang mit den neuen Quellen erprobt werden. Das Projekt beschreibt sich mit den folgenden Worten:

„Historiker des 21. Jahrhunderts müssen sich der Besonderheiten der digitalen Quellen bewusst sein, die sie in ihrer Forschung analysieren. Die kritische Befragung einer historischen Quelle – herauszufinden, wer sie zu welcher Zeit, zu welchem ​​Zweck und in welchem ​​Kontext erstellt hat – war schon immer die Grundlage der Geschichtswissenschaft. Da wir nun jedoch scheinbar uneingeschränkten Zugriff auf retrodigitalisiertes Material und digitalisierte Daten über das Internet haben, müssen wir lernen, digitale Ressourcen kritisch zu bewerten, wie wir es bei „analogen“ Materialien immer getan haben. Die Auswirkungen der digitalen Technologie lassen sich mit der Art und Weise vergleichen, in der die Einführung von Mikroskop und Teleskop im 16. Jahrhundert das Ausmaß veränderte, in dem Naturphänomene wahrgenommen und untersucht werden konnten. Um diese Veränderungen bewältigen zu können, müssen wir das Zusammenspiel von digitaler Technologie und historischer Forschung genau verstehen.“

Es handelt sich dabei um ein Projekt des C²DH, des Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History.

 

 

 

Förderung von digital unterstützten Lehrprojekten zur Internationalisierung der Curricula an der Uni Göttingen

„Internationalisierung und Digitalisierung gehören zusammen. Digitale Angebote in der Philosophischen Fakultät bieten eine gemeinsame Plattform für den internationalen Austausch. Sie helfen unseren Studierenden auch, andere Kulturen und lokale Kontexte besser zu verstehen.“

Bild: Jan Vetter (Internationalisierung der Curricula: Erfahrungen und Good Practices, Göttingen 2019, S. 8).

Die Förderung durch zentrale Studienqualitätsmittel wird in dieser Ausschreibungsrunde zwei Modelle international orientierter Lehrprojekte fördern. Beide sollten in einzelnen oder mehreren Modulen oder einen Studienschwerpunkt curricular verankert werden. Sie sollen einen Beitrag zur Einbindung globaler Perspektiven und interkultureller Kompetenzvermittlung in das Studium, unabhängig von einem Auslandsaufenthalt, leisten.

Modell A: (Selbst-) Lernmaterialien mit internationaler
Perspektive

Im Zentrum der Förderung stehen die Entwicklung audiovisueller
und/oder digitaler Lernmaterialien sowie die Kollaboration mit internationalen Partner*innen aus Wissenschaft oder Praxisfeldern zur Einstellung gemeinsamer Lehrinhalte und Lernmaterialien. Es können Gastlehrende eingeladen werden, die neue lnhalte und Perspektiven in die Göttinger Lehre einbringen. Dies kann z.B. in Form von Lehrvideos geschehen, die während des Auslandsaufenthaltes hier vor Ort produziert werden. Seminar-/Vorlesungs-/Übungsmaterialien, Literatur, Aufgaben, (Selbst-)Tests oder interaktive Elemente ergänzen die Videos.

Förderumfang:
– Personalmittel für die Einrichtung oder Aufstockung einer i.d.R. TVL-13 Stelle
mit bis zu 50% der regelmäßigen Arbeitszeit
– Sachmittel in Höhe von max. 5.500 EUR für die Mobilität von internationalen
Gastlehrenden

Modell B: Grenzüberschreitende Interaktion und Kollaboration

Die Förderung unterstützt die Entwicklung und Erprobung
von Lernszenarien, die grenzüberschreitenden Austausch und die Vernetzung von Studierenden beinhalten. Gemeinsam mit einer oder einem Lehrenden einer internationalen Partnerhochschule werden Lerninhalte und Lernziele abgestimmt und gemeinsame oder wechselseitig gelehrte Veranstaltungssitzungen konzipiert. Gemeinsame Sitzungen finden via Web/Videokonferenzen statt; dabei können alle Studierenden vor Ort im Hörsaal sein oder von unterschiedlichen Orten aus teilnehmen.

Förderumfang:
– Personalmittel in Höhe von 6.000 EUR für die Einrichtung oder Aufstockung einer wissenschaftlichen Hilfskraftstelle
– Sachmittel in Höhe von max. 1.000 EUR für einen Vorortbesuch des Projektpartners oder der Projektpartnerin zu Projektbeginn


Projektskizzen sollen spätestens bis zum 24. Juni 2019 eingereicht werden. Bewilligte Projekte können ab Oktober 2019 beginnen. Die Laufzeit der Projekte beträgt sechs Monate.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uni-goettingen.de/de/förderung+von+lehrprojekten:+informationen/556495.html

 

Eduroam update vor dem 30.6.2019 wegen Zertifikatsablauf!

Die Information liest sich erst mal nüchtern, aber hat großes Frustrationspotential, wenn man an die Verbreitung der Nutzung des Eduroam- Zugangs zu Universitäten in Deutschland und weltweit denkt:

„Im Zusammenhang mit dem schon länger angekündigten Ablauf des Wurzelzertifikats „Deutsche Telekom Root CA 2“ zum 10. Juli 2019 verliert das Zertifikat, das für die Verschlüsselung des Login-Vorgangs im WLAN eduroam genutzt wird, zum 1. Juli 2019 seine Gültigkeit. Für alle betroffenen Nutzer ergibt sich hieraus dringender Handlungsbedarf, um auch nach diesem Termin den beliebten und weitverbreiteten eduroam-Zugang nutzen zu können.

Die GWDG empfiehlt eine frühzeitige Einrichtung des eduroam mit den neuen erforderlichen Einstellungen vor dem 30. Juni 2019!“

„Eduroam update vor dem 30.6.2019 wegen Zertifikatsablauf!“ weiterlesen

Blockseminar: HGIS: Geographische Informationssysteme für Geisteswissenschafter*innen am 07., 14., 21., 28.06.2019, Uni Göttingen, KWZ, Raum 2.602

Wir möchten Sie gern auf ein Blockseminar hinweisen, welches wir nun dank Studienqualitätsmittel bereits im dritten Jahr anbieten können:

HGIS: Geographische Informationssysteme für Geisteswissenschafter*innen
Freitag | 07., 14., 21., 28.06. | 9:00 -15:30 Uhr | KWZ 2.602

GIS steht für Geographisches Informationssystem und ist die maßgebliche Software, mit der heute räumliches Wissen gespeichert und präsentiert wird. In GIS erstellte Karten können digital an Dritte verschickt werden, die sie automatisch koordinatengenau mit eigenen Karten kombinieren können. Im Zuge der Digital Humanities nimmt die Anwendung von GIS-Software in der alltäglichen Forschung rapide an Bedeutung zu – besser man weiß, was es damit auf sich hat.
Das Seminar dient der praktischen Einführung in den Umgang mit der Software anhand von historischen Beispielen. Eine allgemeine Einführung bettet die Übung in den wissenschaftlichen Zusammenhang, aktuelle Projekte und Anwendungsgebiete ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. PCs mit GIS sind im Raum ausreichend vorhanden.

Der Kurs gehört zum uniweiten Schlüsselkompetenzangebot.
B.Gesch.660.Mp (7 C), B.Gesch.412a.Mp (6 C).
Univz-Veranstaltungsnummer: 4506996

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Niels Petersen
niels.petersen@phil.uni-goettingen.de
Georg-August-Universität Göttingen
Institut für Historische Landesforschung
www.uni-goettingen.de/ihlf

GCDH/IfDH Göttingen auf der #DHd2019 in Mainz und Frankfurt

Jörg Wettlaufer, Deniz T. Kılınçoğlu: Poster: „Linked Open Travel Data: Erschließung gesellschaftspolitischer Veränderungen im Osmanischen Reich im 19. Jahrhundert durch ein multimediales Online-Portal“, DHd 2019 Mainz/Frankfurt, Book of Abstracts, S. 315-317. Siehe hier das Poster oder  http://middle-east-travelers.de

Jörg Wettlaufer, Markus Mandalka, Stefan Ziehe: Workshop: „Text Mining mit Open Semantic (Desktop) Search – eine digitale Such- und Annotationsumgebung für informationsgetriebene Fragestellungen in den Geisteswissenschaften“; Montag, 25.3.2019, 9:00 – 13:00 Uhr, Uni Mainz. Dhd 2019 Mainz/Frankfurt, Book of Abstracts, S. 50-52.

Svenja Simone Guhr, Hanna Varachkina, Geum Bi Lee, Caroline Sporleder: Poster  „Multimodales Zusammenspiel von Text und erlebter Stimme – Analyse der Lautstärkesignale in direkter Rede“, DHd 2019 Mainz/Frankfurt, Book of Abstracts, S. 333-334.

Weitere Beiträge aus Göttingen / mit Göttinger Beteiligung (SUB/Uni):

Uwe Sikora; Gronemeyer, Sven; Diehr, Franziska; Wagner, Elisabeth; Prager, Christian; Brodhun, Maximilian; Diederichs, Katja; Grube, Nikolai: Vortrag: Interlinked: Schriftzeugnisse der klassischen Mayakultur im Spannungsfeld zwischen Stand-off- und Inlinemarkup in TEI-XML, DHd 2019 Mainz/Frankfurt, Book of Abstracts, S. 143-147.

Christian Wachter: Poster: „Medialization follows function!“ Multimodaler Hypertext als Publikationsmedium (nicht nur) für die Geschichtswissenschaft, DHd 2019 Mainz/Frankfurt, Book of Abstracts, S. 319-321.

 

Bericht vom Praxisnetzwerk DLL an der Philosophischen Fakultät in Göttingen am 07.03.2019. Thema: „ILIAS-Lernmodule und Selbstlernkurse“

Am Donnerstag, dem 7.3.19,  haben wir uns zum Thema „ILIAS-Lernmodule und Selbstlernkurse“ im Rahmen des Praxisnetzwerks DLL an der Philosophischen Fakultät in der SUB getroffen. Für das Thema haben Silvia Czerwinski und Tatyana Tasche einen Input  vorbereitet, den wir wie gewohnt hier für alle zur Verfügung stellen wollen:

Praxisnetzwerk_2019_03_07_ILIAS

Nach der Diskussion haben wir uns noch mit den Themen für die nächsten Treffen beschäftigt und dafür noch einmal Vorschläge gesammelt. Wir werden uns beim nächsten Treffen am Donnerstag,  dem 2.5.19, mit dem Thema „Studierende erstellen selber Lernmaterialien mit Learning-Apps“ beschäftigen. Auch für den darauf folgenden Termin, den 20.6.19, haben wir schon ein Thema und Freiwillige für die Vorbereitung gefunden: „ILIAS und E-Prüfungen – Feedbackmöglichkeit an/von Studierenden“. Ein ausführliches Protokoll des Treffens findet ihr hier:

Protokoll_Praxisnetzwerk_07_03_19

Aktuelle Kurse an der Universität Göttingen zum Selbstlernstudium in ILIAS (Anmeldung über StudIP)

SoSe 2019
Übung: ArcGIS und QGIS – Lernmodule zum Selbststudium (SoSe 2016 – unbegrenzt) (Dr. rer. nat. Wilfried Hakes, Prof. Dr. Winfried Kurth)
Kurs: Daten auf den Punkt gebracht. Ein Selbstlernkurs zur Informationsvisualisierung (SoSe 2018 – unbegrenzt) (Tatyana Tasche, Silvia Czerwinski)
Kurs: Wie Sie finden, was Sie suchen. Ein Selbstlernkurs zur Literaturrecherche. (SoSe 2018 – unbegrenzt) (Tatyana Tasche, Silvia Czerwinski)
Übung: LaTeX – Lernangebot zum Selbststudium (WiSe 2018/19 – unbegrenzt) (Dr. rer. nat. Wilfried Hakes)
Kurs: Online Preparatory Course Intercultural Theology 2018 (SoSe 2018 – unbegrenzt) (Chahira Nouira, Nele Bollmann)
Kurs: Open Educational Resources (OER) leicht gemacht. Ein Selbstlernkurs zu freien Bildungsmaterialien. (SoSe 2017 – unbegrenzt) (Openilias) (Tatyana Tasche, Silvia Czerwinski)
Übung: OSM mit QGIS – Lernangebot zum Selbststudium (WiSe 2017/18 – unbegrenzt) (Dr. rer. nat. Wilfried Hakes)
Übung: Statistik mit R – Lernmodule zum Selbststudium (SoSe 2016 – unbegrenzt) (Dr. rer. nat. Wilfried Hakes)
Übung: Tabellenkalkulation und Datenbanken – Lernmodule zum Selbststudium (WiSe 2017/18 – unbegrenzt) (Dr. rer. nat. Wilfried Hakes)
Kurs: Wie Sie finden, was Sie suchen. Ein Selbstlernkurs zur Literaturrecherche. (SoSe 2018 – unbegrenzt) (OpenIlias) (Tatyana Tasche, Silvia Czerwinski)

Bericht vom Praxisnetzwerk DLL am Donnerstag, 2.5.2019 von 12:15-13:45 Uhr in der SUB, Großer Seminarraum (1.Stock). Thema: „Studierende erstellen selber Lernmaterialien …“

Das Treffen des Praxisnetzwerks zum Thema „Studierende erstellen selber Lernmaterialien (mit Smartnotebook) fand  am 2. Mai 2019 in der SUB, Großer Seminarraum im 1. Stock, statt. Der Input wurde von Torben Mau von der Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) vorbereitet. Ursprünglich war eine stärkere Fokussierung auf LearningApps geplant. Dieses Angebot wurde aber (kritisch) mit in die Diskussion eingebunden. Der Fokus lag vielmehr auf der Software SMART Notebook, die vor allem an touch- und grafikfähigen Endgeräten  kreativ zur Gestaltung von Lernmaterialien verwendet werden kann und zugleich eine Ansteuerung von SMART Boards ermöglicht.

Ein Protokoll des Treffens findet sich hier Die Folien des Inputs kann man ebenfalls herunterladen.

 

 

Neue Studienmöglichkeiten in Digital Humanities an der Philosophischen Fakultät Göttingen ab dem Sommersemester 2019

Im Rahmen der Einrichtung eines Instituts für Digital Humanities an der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen können Sie ab diesem Sommersemester (2019) erstmals Digital Humanities als 36C Modulpaket im Master studieren, ein Zertifikat (24C) erwerben oder auch einzelne Schlüsselkompetenzmodule belegen. Umfassende BA- und MA-Studiengänge „Digital Humanities“ befinden sich im Aufbau und sollen im Wintersemester 2020 an den Start gehen.

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Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Instituts für Digital Humanites und weiter unten in diesem Blogbeitrag.

„Neue Studienmöglichkeiten in Digital Humanities an der Philosophischen Fakultät Göttingen ab dem Sommersemester 2019“ weiterlesen