Bericht vom Praxisnetzwerk DLL am 21.11.2019: „Digitale Kompetenzen für Studierende“

Diesmal wurde der Input für das Praxisnetzwerk von Dirk Lanwert (DLL) , dem Teamleiter des E-Learning Teams der Universität, vorbereitet. Er präsentierte zunächst einige Folien mit Informationen zum Katalog der Digitalen Kompetenzen, der 2016 von der KMK verabschiedet und in Göttingen weiter ausdifferenziert wurde. In Göttingen werden konkret vor allem vier Ziele bei der Digitalisierung von Studium und Lehre verfolgt: die Vermittlung digitaler Methoden, die Stärkung von Internationalisierung und die Anpassung an Diversität durch Digitalisierung (Digital im Dreiklang), der Einsatz von digitalen Medien in Studium und Lehre sowie die Stärkung der digitalen Kompetenzen der Studierenden. Dabei werden die sieben Themenfelder digitaler Kompetenzen berücksichtig: Information, Kommunikation, Medien, Data Literacy, Informationstechnologie, Querschnittsthemen, Sonstiges. Aus diesen Themenfeldern ist eine Matrix von sechs Kompetenzfeldern mit eben diesen sieben Themen entstanden (Vgl. auch https://www.uni-goettingen.de/de/digitale+kompetenzen/609498.html )

In der Diskussion wurden Übersichtlichkeit und Einsatzmöglichkeit der Matrix thematisiert. Es stellte sich dabei die Frage, wie wir den Kulturwechsel hin zur digitalen Kultur organisieren können. Wie kann DLL z.B. im Prozess der Systemakkreditierung stärker berücksichtigt werden? Eine weitere Möglichkeit wäre die Willensbildung über ein Digitalisierungskonzept für die gesamte Fakultät, das sich zurzeit in Vorbereitung befindet. Ebenso wäre die Verbindlichkeit der Angebote im Studium hilfreich, um den Kulturwechsel voran zu bringen.

Der anschließende zweite Teil des Inputs wurde interaktiv gestaltet, indem gemeinsam der Frage nachgegangen wurde, wie „die Ethik in den Rechner komme“. Dirk Lanwert illustrierte dies am Thema maschinelles Lernen. Weitere Informationen finden sich dazu im  Protokoll_Praxisnetzwerk_21_11_19.

Das nächstes Treffen findet am Donnerstag, 23.1.2020, 12:15 – 13:45 Uhr statt. Input via Videokonferenz: Jan Frode Hatlen – How social annotation can augment learning: Insights from the ICAP model.) Dieses Treffen wird in Englischer Sprache stattfinden.

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