Ausschreibung zur Förderung von digital unterstützten Lehrprojekten zur Internationalisierung der Curricula (mit dem Schwerpunkt Joint Classroom-Formate)

Die Förderung durch zentrale Studienqualitätsmittel unterstützt international orientierte Lehrprojekte, die einen Beitrag zur Einbindung globaler Perspektiven und interkultureller Kompetenzvermittlung in das Studium, unabhängig von einem Auslandsaufenthalt, leisten.
Gefördert wird in dieser Ausschreibungsrunde die Entwicklung und Erprobung von Lernszenarien, die grenzüberschreitenden Austausch und die Vernetzung von Studierenden beinhalten. Gemeinsam mit einer oder einem Lehrenden einer internationalen Partnerhochschule werden Lerninhalte und Lernziele abgestimmt und gemeinsame oder wechselseitig gelehrte Veranstaltungssitzungen konzipiert. Gemeinsame Sitzungen finden via Web/Vide-okonferenzen statt; dabei können alle Studierenden vor Ort im Hörsaal sein oder von unterschiedlichen Orten aus teilnehmen. Denkbar sind Kooperationen innerhalb einer Disziplin, genauso wie interdisziplinär angelegte Lehrveranstaltungen, bei denen Studierende sich einem Problem forschungsorientiert nähern, ein Projekt bearbeiten, oder Fallstudien und Texte diskutieren. Nach der Erprobung und evtl. Anpassungen soll das gemeinsame Lernszenario in den Regelbetrieb überführt werden.

Es ist beabsichtigt, bis zu 4 Lehrprojekte zu fördern. Dazu können folgende Kosten beantragt werden:

  • Personalmittel in Höhe von 6.000 EUR für die Einrichtung oder Auf-stockung einer wissenschaftlichen Hilfskraftstelle zur Vorbereitung und Begleitung der Lehrveranstaltung
  • Sachmittel in Höhe von max. 1.000 EUR für einen Vorortbesuch des Projektpartners oder der Projektpartnerin zu Beginn des Projektes, um Inhalte und Konzeption der Veranstaltung abzustimmen.

Projektskizzen sollten spätestens bis zum 06.12. 2019 eingereicht werden. Geförderte Projekte werden im Januar die Bewilligungsunterlagen erhalten und können frühestens im Februar beginnen.
Die Laufzeit der geförderten Projekte endet im Dezember 2020.

Wenn bis zum 6. Dezember eine vorläufige Projektskizze eingereicht wird, dann können in der anschließenden Woche auch noch etwaige Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier oder bei der Abteilung Studium und Lehre / Internationalisierung der der Curricula

Neuer Selbstlernkurs zum Thema „Informationstechnologie“ jetzt online!

Der Service für Digitales Lernen und Lehren und die SUB Göttingen haben einen Onlinekurs zum Thema „Informationstechnologie“ entwickelt:

http://www.uni-goettingen.de/selbstlernkurse/IT

Der Kurs bietet eine erste Einführung in die Prinzipien und Prozesse der Informationstechnologie und richtet sich insbesondere an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. Alle Aspekte und Konzepte werden anhand einfacher Beispiele vermittelt. Eine kritische Reflexion der Chancen und Risiken der digitalen Welt rundet den Kurs ab.

Binärcode

Der Kurs ist sowohl als ILIAS-Lernmodul in Stud.IP, als auch – für alle Interessierte außerhalb der Universität – auf OpenILIAS zugänglich und kann in die eigenen Materialien eingebunden werden.

Ausstellung „Methoden der Digital Humanities“ wurde am 15.10.19 im KWZ eröffnet

Die Ausstellung „Methoden der Digital Humanties“, die Jan Steyer und Jörg Wettlaufer mit Unterstützung des Instituts für Digital Humanities und dem Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) vorbereitet haben, wurde gestern vormittag durch den Studiendekan der Philosophischen Fakultät, Herrn Prof. Albert Busch, eröffnet. Anschliessend konnten sich die Besucher einen Überblick verschaffen und die Exponate (34 Poster, eine Vitrine und 3 Bildschirme mit Videos und Demosoftware) genauer besichtigen. Weitere Informationen finden sich auch in einem Beitrag des Göttinger Tageblatts vom 16.10.19.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. November 2019 im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums (KWZ ), Heinrich-Düker-Weg 14, in Göttingen zu sehen.

Zwei neue Projekte zur Internationalisierung und Digitalisierung im Wintersemester 19/20: SpeELE und „Digitalisierung in der Schule“

Im Wintersemester wird es zwei neue Projekte zur Internationalisierung und Digitalisierung mit Beteiligung der Philosphischen Fakultät bzw. des ZELB geben. Zum einen das Projekt SpiELE: Spanischdidaktik im Dialog und ein Projekt von Torben MAU und David Salim (ZELB) zur Digitalisierung in der Schule. Weitere Informationen dazu finden sich auf der folgenden Seite:

https://www.uni-goettingen.de/de/erfahrungen+%26+good+practices/537156.html

  • SpiELE: Spanischdidaktik im Dialog mit ELE (Espaῆol lengua Extranjera)
    Das Lehrprojekt zielt darauf ab, Lehramtsstudierenden in der Spanischdidaktik neue Perspektiven auf ihr Fach und auf den internationalen Diskurs der Spanischdidaktik in Verbindung mit dem Alltag in deutschen Schulen zu ermöglichen. Dafür sollen zehn digitale Lehr-Lerneinheiten in Kooperation mit renommierten internationalen Expert*innen der Spanischdidaktik zu konzipiert werden. Thematisiert werden dabei jeweils in thematischer und praktischer Ausrichtung fünf innovative Felder der Spanischdidaktik.
    Das Projekt wird im Wintersemester 2019/20 gefördert und wird von Jun.-Prof. Dr. Marta García García (marta.garcia@phil.uni-goettingen.de) geleitet.
     
  • Grenzüberschreitender Austausch zum Thema Digitalisierung in der Schule
    Im Rahmen des Projektes sollen zwei Module für das Zusatzangebot Lehramt PluS entstehen, um vertiefende Angebote zum bereits laufenden Projekt ITElab (Initial Teachers Education Lab), das durch die europäische Kommission gefördert wird, anzubieten. Ergänzend zum Online-Kurs „The neworked Teacher – Teaching in the 21st century“ des ITElabs, der erstmals im WiSe 18/19 von Studierenden belegt werden konnte, sollen blended-learning-Einheiten in Form von Webinaren entstehen, um die Vernetzung mit Studierenden anderer europäischer Partneruniversitäten zu ermöglichen. Die Veranstaltung „Working with Learners“ wird als joint classroom mit dem University College Dublin angeboten, um Studierenden einen Erfahrungsaustausch und eine Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu ermöglichen.
    Das Projekt erhält eine Förderung für das Wintersemester 2019/20 und wird durch Torben Mau (torben.mau@zentr.uni-goettingen.de) und David Salim (salim@mygatekeeper.de) geleitet.

 

Bericht vom Praxisnetzwerk DLL am Donnerstag, 20.6.2019 in der SUB Göttingen: Thema: „Ilias und E-Prüfungen“

Das Treffen des Praxisnetzwerks zum Thema „Ilias und E-Prüfungen) fand am 10. Juni 2019 in der SUB, Großer Seminarraum im 1. Stock, statt. Der Input wurde von Carmen Mata Castro (SRP) und Frauke Reitemeier (SEP) vorbereitet.

Nach dem kurzen organisatorischen Vorlauf stieg die Gruppe mit einem Input von Frauke Reitemeier in das Thema ein. Für die TeilnehmerInnen stand einen Testzugang zum Ilias Prüfungssystem zur Verfügung. Um selber praktische Erfahrungen mit der Prüfungssituation und der Software zu sammeln, hatten die TeilnehmerInnen 15 Minuten Zeit, den Test: „Diagnostic Practical English Language Test – Grammar“ zu absolvieren. Es handelt sich dabei um einen diagnostischen Test, der es Lehrenden und Studierenden ermöglichen soll, den aktuellen Stand der Kenntnisse und Fähigkeiten besser einzuschätzen und spezifisch Schwächen zu kompensieren. Der Test verwendet ein Plugin, das ursprünglich von DAF entwickelt wurde und vom SEP nachgenutzt wird. Nach dem (Selbst-)test tauschten sich die TeilnehmerInnen über die Erfahrungen aus. Es wurde beobachtet, dass das korrekte Verständnis der Frage eine gewisse Vorbereitung (Probeklausur) braucht, um Missverständnissen vorzubeugen. Es wurde angeregt, Instruktionen und Testfragen separat anzuzeigen, damit die Aufgabe deutlicher wird. Dies ist aus technischen Gründen bei mehreren unterschiedlichen Instruktionen auf einer Seite bei Ilias nicht möglich.

Im zweiten Teil des Inputs stellte Carmen Mata Castro die Ergebnisse einer Umfrage zum Einsatz von E-Prüfungen in der Romanistik vor. Es handelt sich dabei um eine Erhebung nach der Durchführung einer E-Prüfung, in der die Studierenden um feedback zur Zufriedenheit mit der Prüfungsform befragt wurden. Ein interessantes Ergebnis war, dass 63% der TeilnehmerInnen die E-Prüfung im Vergleich zur herkömmlichen Papierklausur eher als Nachteil empfanden und in Zukunft lieber wieder auf Papier arbeiten würde. Die Kritik umfasste u.a. folgende Aspekte: schlechterer Überblick, nachträgliches Anschauen der Klausur nicht möglich, mehr Flüchtigkeitsfehler, Tastatureingabe, Sonderzeicheneingabe, keine Notizen online vorgesehen u.v.m. Für weitere Aspekte siehe die beiliegenden Folien des Vortrags.

Ein Protokoll des Treffens findet sich hier.

Ranke.2 – Quellenkritik im digitalen Zeitalter erlernen

Heute möchte ich auf eine Lernplattform hinweisen, die sich vor allem an Studierende der Digitalen Geschichtswissenschaften richtet:  Ranke.2

Benannt nach Leopold von Ranke, einem der Gründungsväter der Deutschen Geschichtswissenschaft, ermöglicht das Portal die Quellenkritik im Zeitalter der Digitalisierung zu erlernen.  Dabei wird die neue Gattung der born digital oder retrodigitalisierten Quellen in den Blick genommen und in OER Lernmodulen kann der Umgang mit den neuen Quellen erprobt werden. Das Projekt beschreibt sich mit den folgenden Worten:

„Historiker des 21. Jahrhunderts müssen sich der Besonderheiten der digitalen Quellen bewusst sein, die sie in ihrer Forschung analysieren. Die kritische Befragung einer historischen Quelle – herauszufinden, wer sie zu welcher Zeit, zu welchem ​​Zweck und in welchem ​​Kontext erstellt hat – war schon immer die Grundlage der Geschichtswissenschaft. Da wir nun jedoch scheinbar uneingeschränkten Zugriff auf retrodigitalisiertes Material und digitalisierte Daten über das Internet haben, müssen wir lernen, digitale Ressourcen kritisch zu bewerten, wie wir es bei „analogen“ Materialien immer getan haben. Die Auswirkungen der digitalen Technologie lassen sich mit der Art und Weise vergleichen, in der die Einführung von Mikroskop und Teleskop im 16. Jahrhundert das Ausmaß veränderte, in dem Naturphänomene wahrgenommen und untersucht werden konnten. Um diese Veränderungen bewältigen zu können, müssen wir das Zusammenspiel von digitaler Technologie und historischer Forschung genau verstehen.“

Es handelt sich dabei um ein Projekt des C²DH, des Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History.

 

 

 

Förderung von digital unterstützten Lehrprojekten zur Internationalisierung der Curricula an der Uni Göttingen

„Internationalisierung und Digitalisierung gehören zusammen. Digitale Angebote in der Philosophischen Fakultät bieten eine gemeinsame Plattform für den internationalen Austausch. Sie helfen unseren Studierenden auch, andere Kulturen und lokale Kontexte besser zu verstehen.“

Bild: Jan Vetter (Internationalisierung der Curricula: Erfahrungen und Good Practices, Göttingen 2019, S. 8).

Die Förderung durch zentrale Studienqualitätsmittel wird in dieser Ausschreibungsrunde zwei Modelle international orientierter Lehrprojekte fördern. Beide sollten in einzelnen oder mehreren Modulen oder einen Studienschwerpunkt curricular verankert werden. Sie sollen einen Beitrag zur Einbindung globaler Perspektiven und interkultureller Kompetenzvermittlung in das Studium, unabhängig von einem Auslandsaufenthalt, leisten.

Modell A: (Selbst-) Lernmaterialien mit internationaler
Perspektive

Im Zentrum der Förderung stehen die Entwicklung audiovisueller
und/oder digitaler Lernmaterialien sowie die Kollaboration mit internationalen Partner*innen aus Wissenschaft oder Praxisfeldern zur Einstellung gemeinsamer Lehrinhalte und Lernmaterialien. Es können Gastlehrende eingeladen werden, die neue lnhalte und Perspektiven in die Göttinger Lehre einbringen. Dies kann z.B. in Form von Lehrvideos geschehen, die während des Auslandsaufenthaltes hier vor Ort produziert werden. Seminar-/Vorlesungs-/Übungsmaterialien, Literatur, Aufgaben, (Selbst-)Tests oder interaktive Elemente ergänzen die Videos.

Förderumfang:
– Personalmittel für die Einrichtung oder Aufstockung einer i.d.R. TVL-13 Stelle
mit bis zu 50% der regelmäßigen Arbeitszeit
– Sachmittel in Höhe von max. 5.500 EUR für die Mobilität von internationalen
Gastlehrenden

Modell B: Grenzüberschreitende Interaktion und Kollaboration

Die Förderung unterstützt die Entwicklung und Erprobung
von Lernszenarien, die grenzüberschreitenden Austausch und die Vernetzung von Studierenden beinhalten. Gemeinsam mit einer oder einem Lehrenden einer internationalen Partnerhochschule werden Lerninhalte und Lernziele abgestimmt und gemeinsame oder wechselseitig gelehrte Veranstaltungssitzungen konzipiert. Gemeinsame Sitzungen finden via Web/Videokonferenzen statt; dabei können alle Studierenden vor Ort im Hörsaal sein oder von unterschiedlichen Orten aus teilnehmen.

Förderumfang:
– Personalmittel in Höhe von 6.000 EUR für die Einrichtung oder Aufstockung einer wissenschaftlichen Hilfskraftstelle
– Sachmittel in Höhe von max. 1.000 EUR für einen Vorortbesuch des Projektpartners oder der Projektpartnerin zu Projektbeginn


Projektskizzen sollen spätestens bis zum 24. Juni 2019 eingereicht werden. Bewilligte Projekte können ab Oktober 2019 beginnen. Die Laufzeit der Projekte beträgt sechs Monate.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uni-goettingen.de/de/förderung+von+lehrprojekten:+informationen/556495.html

 

Eduroam update vor dem 30.6.2019 wegen Zertifikatsablauf!

Die Information liest sich erst mal nüchtern, aber hat großes Frustrationspotential, wenn man an die Verbreitung der Nutzung des Eduroam- Zugangs zu Universitäten in Deutschland und weltweit denkt:

„Im Zusammenhang mit dem schon länger angekündigten Ablauf des Wurzelzertifikats „Deutsche Telekom Root CA 2“ zum 10. Juli 2019 verliert das Zertifikat, das für die Verschlüsselung des Login-Vorgangs im WLAN eduroam genutzt wird, zum 1. Juli 2019 seine Gültigkeit. Für alle betroffenen Nutzer ergibt sich hieraus dringender Handlungsbedarf, um auch nach diesem Termin den beliebten und weitverbreiteten eduroam-Zugang nutzen zu können.

Die GWDG empfiehlt eine frühzeitige Einrichtung des eduroam mit den neuen erforderlichen Einstellungen vor dem 30. Juni 2019!“

„Eduroam update vor dem 30.6.2019 wegen Zertifikatsablauf!“ weiterlesen

Neues Portal „Lehrkräftebildung in der digitalen Welt“ @UniGöttingen: http://lb-digitale.uni-goettingen.de

Vernetzung und Sichtbarmachung – Diese beiden Ziele verfolgt das Portal.

Die Idee dahinter ist es, die Akteure im Bereich der zeitgemäßen & digitalen Bildung in der Region Göttingen zusammenzuführen, einen Raum für Austausch zu bieten und gleichzeitig die Angebote in der Göttinger Lehrerbildung in diesem Bereich aufzuzeigen. Gerade durch die Vernetzung mit Akteuren innerhalb und außerhalb der Universität soll eine kooperative Kultur in der Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern entstehen.