Praxistest: die neue VBOX (Video-Box) in der SUB, Hauptgebäude, im Arbeitsbereich „Lehrbuchsammlung“ im Foyer

Ich möchte gerne über meine Erfahrungen mit der neuen VBOX in der SUB berichten, die ich in den letzten Wochen ausprobieren durfte. Zunächst einige Basisinformationen. Die VBOX ist ein schall-gedämmter Raum, in dem Lehrende und Studierende Videoaufzeichnungen und Screencasts mit professionellem Equipment machen können. Neben einer Kamera gibt es Mikrofone und die Möglichkeit, freie Annotationen und Stiftzeichnungen beizufügen. Eine Ausstattungsliste und viele weitere Hinweise finden sich hier.

Es gibt zudem online eine ausführliche Anleitung und auch in der Kabine liegt eine Mappe mit einer genauen Bedienungsanleitung. Aber es ist trotzdem ratsam, wenn man mit dem Videoequipment und der Camtasia Software zur Videoaufzeichung- und Bearbeitung nicht vertraut ist, sich in die Bedienung der Hard- und Software einweisen zu lassen. Sonst kann es passieren, dass man an irgend einer Stelle des Aufnahemprozesses auf ein Problem trifft, dass eine erfolgreiche Videoaufzeichnung verhindert. Aber der Reihe nach…

Den Zugang zum Raum verwaltet DLL. Der Schlüssel kann bei  Dr. Damla Yildirim abgeholt werden. Der nächste Schritt ist dann, die Licht und die Lüftung einzuschalten. Der kleine schall-gedämmte Raum wird schnell stickig, vor allem wenn man mit mehreren Personen (also max. zu zweit) darin arbeiten will. Aus Platzgründen sind mehrere Personen eigentlich auch gar nicht möglich. Nach dem Einschalten des Rechners (der steht unter dem Tisch, der andere, kleine auf dem Board ist für den Teleprompter) muss man sich mit seinem GWDG bzw. stud. Account anmelden. Dann steht einem eine Windows 10 Oberfläche und z.B. auch das virtuelle Laufwerk zur Verfügung, auf dem man vorher z.B. seine Powerpoint abgelegt hat, mit der man den Screencast machen will. Der erste Schritt ist dann, die Camtasia Software (ganz oben links auf dem Desktop) zu starten. Dort muss man das Dateiformat für die Aufzeichnung auswählen. Wenn man einen Screencast ohne Kameraaufnahme (nur mit Ton) machen will, dann kann man das .avi Format wählen. Aber mit Kamera muss man .trec, ein proprietäres Format von Camtasia, wählen. Anschließend kann es eigentlich schon loslegen. Wenn die richtigen Mikrofone (die beiden rechts und links vom Teleprompter) ausgewählt sind, kann man die Aufzeichnung starten. Wenn der Pegel für das Mikrofon einen Ausschlag zeigt, dann sollte der Tonaufnahmen nichts mehr im Wege stehen. Überprüfen kann man das dann nach der Aufnahme, wenn man die Kopfhörer verwendet. Die Musikboxen, die sich auch in der Kabine finden, sollte man nicht verwenden, da es sonst zu Rückkoppelungen mit den Mikrofonen kommen kann. Ist halt alles sehr eng beieinander. Als Default wird der gesamte Desktop mit der Camtasia Software aufgezeichnet, man kann aber auch Ausschnitte definieren. Wenn man einen Screencast mit einer Powerpoint macht, sollte man lieber nicht die Camtasia AddIns für Microsoft Powerpoint nutzen, die einem automatisch nach dem Start von Powerpoint angeboten werden. Diese Steuerung funktioniert im vorhandenen Setup nicht und man ist schnell frustriert, wenn man zwar alles  richtig bedient, aber dann doch keine Aufzeichnung stattfindet. Auch aus diesem Grunde ist die  Einführung durch Dr. Damla Yildirim empfehlenswert, die einem vor solchen Stolperfallen bewahren kann.

Wenn man schließlich alles fertig aufgenommen hat, dann muss man die Videodatei entweder direkt vom lokalen Laufwerk D: auf sein Speichermedium oder ein Netzwerklaufwerk kopieren (nie direkt auf ein Netzlaufwerk aufnehmen, da das Netzwerk nicht genug Bandbreite hat) oder aber die Videoaufnahme der Camtasia Software im Programm weiter bearbeiten und dann erst extern sichern. Das geht eigentlich ganz einfach (wenn man weiß wie :-). Die rohe Videodatei kann aus dem oben Fenster nach unten in den Bearbeitungsbereich per drag und drop gezogen werden. Erst dann steht ganz oben rechts im Programm ein Exportbutton zur Verfügung, mit dem das Video dann auch direkt in Formate wie mp4  gespeichert werden  kann. Am Ende heißt es dann aufräumen und alle Geräte wieder ausstellen, damit der oder die Nachfolgerin alles so vorfindet, wie es ursprünglich war.

Die VBOX bietet neben der beschriebenen Basis-Videoaufnahme-Funktionalität noch weitere Möglichkeiten, die Aufnahmen möglichst professionell zu gestalten. Da ist z.B. der Teleprompter (mit dem eigenen kleineren Rechner links in der Box auf dem Schreibtisch). Damit kann man sich eine Textdatei anzeigen lassen, die man dann (z.B. als Erläuterungen für Folien) ablesen kann.

Dafür ist der kleine Monitor vor der Kamera (die man mit einer Fernbedienung bequem einstellen kann) gedacht. Ein weiteres Werkzeug ist die Dokumentenkamera (ebenfalls links auf dem Schreibtisch), mit der man z.B. kleine Trick(lege)filme drehen kann oder einfach nur analoges Material mit in den Film einbinden kann.

Das alles wird über das Camtasia Aufnahmefenster gesteuert und je nach Auswahl der Quelle, nimmt dann die Hauptkamera oder die Dokumentenkamera auf. Das ebenfalls vorhandene zusätzliche Audioequipment braucht man für „normale“ Aufnahmen eher nicht, aber wer da Ambitionen hat, dem hilft Dr. Damla Yildirim auf jeden Fall gerne weiter, um das möglichst perfekte Lehr- oder Lernvideo zu produzieren. Durch die Kabine ist die Videoerstellung für den Unterricht ein Stück einfacher geworden und das Angebot wird direkt seit dem Start auch sehr gut angenommen. Man sollte möglichst zwei Wochen im voraus buchen, aber manchmal ist auch kurzfristig noch ein Slot frei, den man dann über ein Kalendertool buchen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch in der Philosophischen Fakultät die Eine oder der Andere das neue Angebot nutzen und so mehr digitale Medien für den Unterricht bereitstellen werden.

Jörg W.

 

 

 

Vortragshinweis: „Digital Classroom Lab. How to teach History in the Future?“ – Ein Werkstattbericht zur Einrichtung eines geschichtsdidaktischen Laborraumes (Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg, Bochum), Freitag, 06.03.2020, 11:00-11:50 Uhr, Historisches Gebäude der SUB, Vortragssaal, Göttingen

Im Rahmen der Tagung „Geschichtsdidaktische Hochschullehre“  am 5. und 6. März 2020 in Göttingen ist der Vortrag „Digital Classroom Lab. How to teach History in the Future?“ – Ein Werkstattbericht zur Einrichtung eines geschichtsdidaktischen Laborraumes von Jun.-Prof. Dr. Christian Bunnenberg, Bochum, angekündigt. Er findet im Historischen Gebäude der SUB von 11:00 – 11:50 Uhr statt. Man kann sich für die Tagung bis Ende Januar 2020 mit dem folgenden Formular anmelden. Einen Überblick zum Tagungsprogramm findet man unter: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-41919

Bericht vom Praxisnetzwerk DLL am 21.11.2019: „Digitale Kompetenzen für Studierende“

Diesmal wurde der Input für das Praxisnetzwerk von Dirk Lanwert (DLL) , dem Teamleiter des E-Learning Teams der Universität, vorbereitet. Er präsentierte zunächst einige Folien mit Informationen zum Katalog der Digitalen Kompetenzen, der 2016 von der KMK verabschiedet und in Göttingen weiter ausdifferenziert wurde. In Göttingen werden konkret vor allem vier Ziele bei der Digitalisierung von Studium und Lehre verfolgt: die Vermittlung digitaler Methoden, die Stärkung von Internationalisierung und die Anpassung an Diversität durch Digitalisierung (Digital im Dreiklang), der Einsatz von digitalen Medien in Studium und Lehre sowie die Stärkung der digitalen Kompetenzen der Studierenden. Dabei werden die sieben Themenfelder digitaler Kompetenzen berücksichtig: Information, Kommunikation, Medien, Data Literacy, Informationstechnologie, Querschnittsthemen, Sonstiges. Aus diesen Themenfeldern ist eine Matrix von sechs Kompetenzfeldern mit eben diesen sieben Themen entstanden (Vgl. auch https://www.uni-goettingen.de/de/digitale+kompetenzen/609498.html )

In der Diskussion wurden Übersichtlichkeit und Einsatzmöglichkeit der Matrix thematisiert. Es stellte sich dabei die Frage, wie wir den Kulturwechsel hin zur digitalen Kultur organisieren können. Wie kann DLL z.B. im Prozess der Systemakkreditierung stärker berücksichtigt werden? Eine weitere Möglichkeit wäre die Willensbildung über ein Digitalisierungskonzept für die gesamte Fakultät, das sich zurzeit in Vorbereitung befindet. Ebenso wäre die Verbindlichkeit der Angebote im Studium hilfreich, um den Kulturwechsel voran zu bringen.

Der anschließende zweite Teil des Inputs wurde interaktiv gestaltet, indem gemeinsam der Frage nachgegangen wurde, wie „die Ethik in den Rechner komme“. Dirk Lanwert illustrierte dies am Thema maschinelles Lernen. Weitere Informationen finden sich dazu im  Protokoll_Praxisnetzwerk_21_11_19.

Das nächstes Treffen findet am Donnerstag, 23.1.2020, 12:15 – 13:45 Uhr statt. Input via Videokonferenz: Jan Frode Hatlen – How social annotation can augment learning: Insights from the ICAP model.) Dieses Treffen wird in Englischer Sprache stattfinden.

Ausschreibung zur Förderung von digital unterstützten Lehrprojekten zur Internationalisierung der Curricula (mit dem Schwerpunkt Joint Classroom-Formate)

Die Förderung durch zentrale Studienqualitätsmittel unterstützt international orientierte Lehrprojekte, die einen Beitrag zur Einbindung globaler Perspektiven und interkultureller Kompetenzvermittlung in das Studium, unabhängig von einem Auslandsaufenthalt, leisten.
Gefördert wird in dieser Ausschreibungsrunde die Entwicklung und Erprobung von Lernszenarien, die grenzüberschreitenden Austausch und die Vernetzung von Studierenden beinhalten. Gemeinsam mit einer oder einem Lehrenden einer internationalen Partnerhochschule werden Lerninhalte und Lernziele abgestimmt und gemeinsame oder wechselseitig gelehrte Veranstaltungssitzungen konzipiert. Gemeinsame Sitzungen finden via Web/Vide-okonferenzen statt; dabei können alle Studierenden vor Ort im Hörsaal sein oder von unterschiedlichen Orten aus teilnehmen. Denkbar sind Kooperationen innerhalb einer Disziplin, genauso wie interdisziplinär angelegte Lehrveranstaltungen, bei denen Studierende sich einem Problem forschungsorientiert nähern, ein Projekt bearbeiten, oder Fallstudien und Texte diskutieren. Nach der Erprobung und evtl. Anpassungen soll das gemeinsame Lernszenario in den Regelbetrieb überführt werden.

Es ist beabsichtigt, bis zu 4 Lehrprojekte zu fördern. Dazu können folgende Kosten beantragt werden:

  • Personalmittel in Höhe von 6.000 EUR für die Einrichtung oder Auf-stockung einer wissenschaftlichen Hilfskraftstelle zur Vorbereitung und Begleitung der Lehrveranstaltung
  • Sachmittel in Höhe von max. 1.000 EUR für einen Vorortbesuch des Projektpartners oder der Projektpartnerin zu Beginn des Projektes, um Inhalte und Konzeption der Veranstaltung abzustimmen.

Projektskizzen sollten spätestens bis zum 06.12. 2019 eingereicht werden. Geförderte Projekte werden im Januar die Bewilligungsunterlagen erhalten und können frühestens im Februar beginnen.
Die Laufzeit der geförderten Projekte endet im Dezember 2020.

Wenn bis zum 6. Dezember eine vorläufige Projektskizze eingereicht wird, dann können in der anschließenden Woche auch noch etwaige Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie hier oder bei der Abteilung Studium und Lehre / Internationalisierung der der Curricula

Neuer Selbstlernkurs zum Thema „Informationstechnologie“ jetzt online!

Der Service für Digitales Lernen und Lehren und die SUB Göttingen haben einen Onlinekurs zum Thema „Informationstechnologie“ entwickelt:

http://www.uni-goettingen.de/selbstlernkurse/IT

Der Kurs bietet eine erste Einführung in die Prinzipien und Prozesse der Informationstechnologie und richtet sich insbesondere an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. Alle Aspekte und Konzepte werden anhand einfacher Beispiele vermittelt. Eine kritische Reflexion der Chancen und Risiken der digitalen Welt rundet den Kurs ab.

Binärcode

Der Kurs ist sowohl als ILIAS-Lernmodul in Stud.IP, als auch – für alle Interessierte außerhalb der Universität – auf OpenILIAS zugänglich und kann in die eigenen Materialien eingebunden werden.

Game Day Göttingen: 23. November 2019 im Kulturzentrum musa in Göttingen

Im Nachklang zu unserem Praxisnetzwerk zu „Serious Games“ hier ein Hinweis von Alexandra Schreiber bzw. Thomas Kirchberg von der Landesarbeitsgeinschaft Film und Jugend e.V.  zum nächsten Game Day in Göttingen:

„Der Game Day Göttingen mischt Workshops, Fortbildungen, Kreativlabore und Kulturveranstaltungen für alle Altersgruppen. Fachkräfte können dabei einen Einblick erhalten, wie digitale Games sich zum Thema machen oder gar als Werkzeug in der Bildungsarbeit nutzen lassen. Kinder und Jugendliche lernen, dass Games nicht nur konsumiert, sondern auch gestaltet werden können und erhalten Anregungen dazu, sich – analog und digital – kreativ zu betätigen.

Von 13:30 bis 17:30 Uhr beschäftigen sich sechs gleichzeitig stattfindende Workshops mit folgenden Themen: Games in der Bildungsarbeit, Mit Bananen Katzen steuern – Game-Design mit Scratch und Makey-Makey, Räume gestalten mit der 360-Grad-Kamera, Stille Wasser – ein Pen & Paper-Workshop in der Welt des Witcher, Crash Loyale SchnickSchnackSchnuck (findet um 13:30, 15:00 und 16:30 Uhr statt) und Draw Your Game – Digitale Spiele selbst machen! Anmeldungen für die Workshops sind unter gamedays@lag-jugend-und-film.de möglich und erforderlich.

Um 18 Uhr folgt der Vortrag Challenging the Comfort Zone: Serious Games als Next Level für interkulturelle Trainings von Alexandra Schreiber, M.A. (Universität Göttingen). Ab 19 Uhr lädt eine LAN-Party für Eltern von der Landesstelle Jugendschutz zum Ausprobieren ein. Während der gesamten Zeit können in der Atelieretage (EG) der musa Spiele kennengelernt und ausprobiert werden (Hands on Games). Um 20 Uhr schließt der Film „OFFLINE – Das Leben ist kein Bonuslevel“ den Game Day langsam ab.

Die Workshops des Game Days Göttingen werden dabei gestaltet von MedienpädagogInnen der LAG Jugend & Film Niedersachsen e.V., der Inititiave Creative Gaming, des Vereins Blickwechsel e.V. sowie anderen Fachkräften, Kreativen und Aktiven vor Ort.

Das Projekt ist eine Kooperation der LAG Jugend & Film Niedersachsen e.V. mit dem Kulturzentrum Musa und wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie von der Stiftung Gaming Aid e.V.

Mehr Informationen zu den Game Days finden sich unter www.lag-jugend-und-film.de/game-days sowie in diesem Flyer. „

Nächstes Treffen Praxisnetzwerk DLL in der Philosophischen Fakultät am 23.01.2020, 12:15-13:45 Uhr, SUB, Großer Seminarraum: How social annotation can augment learning: Insights from the ICAP model

Das nächste Treffen unseres Praxisnetwerks DLL in der Philosophischen Fakultät findet am Donnerstag, den 23.01.2020 von 12:15 -13:45 Uhr in der SUB, Platz der Göttinger Sieben im Großen Seminarraum (1. Stock) statt. Das Thema diesmal ist: How social annotation can augment learning: Insights from the ICAP model. Den Input wird Jan Frode Hatlen (NTNU, Norwegen) vorbereitet und per Videokonferenz eingebunden. Das Treffen wird in Englischer Sprache stattinden. Anmeldungen gerne über das Formular rechts auf der Seite, damit wir etwas planen können. Wir freuen uns auf interessante Diskussionen. Das Treffen ist wie immer im Stil eines Brown Bag Lunch. Die Ergebnisse des letzten Treffens vom 21.11.19 (Digitale Kompetenzen für Studierende) finden sich in folgendem Post.

Zwei neue Projekte zur Internationalisierung und Digitalisierung im Wintersemester 19/20: SpeELE und „Digitalisierung in der Schule“

Im Wintersemester wird es zwei neue Projekte zur Internationalisierung und Digitalisierung mit Beteiligung der Philosphischen Fakultät bzw. des ZELB geben. Zum einen das Projekt SpiELE: Spanischdidaktik im Dialog und ein Projekt von Torben MAU und David Salim (ZELB) zur Digitalisierung in der Schule. Weitere Informationen dazu finden sich auf der folgenden Seite:

https://www.uni-goettingen.de/de/erfahrungen+%26+good+practices/537156.html

  • SpiELE: Spanischdidaktik im Dialog mit ELE (Espaῆol lengua Extranjera)
    Das Lehrprojekt zielt darauf ab, Lehramtsstudierenden in der Spanischdidaktik neue Perspektiven auf ihr Fach und auf den internationalen Diskurs der Spanischdidaktik in Verbindung mit dem Alltag in deutschen Schulen zu ermöglichen. Dafür sollen zehn digitale Lehr-Lerneinheiten in Kooperation mit renommierten internationalen Expert*innen der Spanischdidaktik zu konzipiert werden. Thematisiert werden dabei jeweils in thematischer und praktischer Ausrichtung fünf innovative Felder der Spanischdidaktik.
    Das Projekt wird im Wintersemester 2019/20 gefördert und wird von Jun.-Prof. Dr. Marta García García (marta.garcia@phil.uni-goettingen.de) geleitet.
     
  • Grenzüberschreitender Austausch zum Thema Digitalisierung in der Schule
    Im Rahmen des Projektes sollen zwei Module für das Zusatzangebot Lehramt PluS entstehen, um vertiefende Angebote zum bereits laufenden Projekt ITElab (Initial Teachers Education Lab), das durch die europäische Kommission gefördert wird, anzubieten. Ergänzend zum Online-Kurs „The neworked Teacher – Teaching in the 21st century“ des ITElabs, der erstmals im WiSe 18/19 von Studierenden belegt werden konnte, sollen blended-learning-Einheiten in Form von Webinaren entstehen, um die Vernetzung mit Studierenden anderer europäischer Partneruniversitäten zu ermöglichen. Die Veranstaltung „Working with Learners“ wird als joint classroom mit dem University College Dublin angeboten, um Studierenden einen Erfahrungsaustausch und eine Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu ermöglichen.
    Das Projekt erhält eine Förderung für das Wintersemester 2019/20 und wird durch Torben Mau (torben.mau@zentr.uni-goettingen.de) und David Salim (salim@mygatekeeper.de) geleitet.

 

Göttinger Studierende lernen das Auswerten von Datensätzen

Ich möchte einen Artikel im heutigen GT zum Anlaß nehmen, auch in unserem Rahmen über das Projekt „Daten Lesen Lernen“ zu berichten, das in diesem Sommersemester gestartet ist und die Möglichkeit bietet, Data Science vom ersten Semester an kennen zu lernen.

Beginnend mit dem Sommersemester 2019 wird „Data Literacy Basics“ als gemeinsames Angebot des Göttingen Campus unter Federführung des Zentrums für Statistik, mit begleitenden Tutorials als neue Lehrveranstaltung zur Vermittlung grundlegender Datenkompetenzen für Bachelorstudierende angeboten. Die Veranstaltung findet wöchentlich statt und beinhaltet pro Woche jeweils zwei Stunden Vorlesung und Tutorials im DataLab, so dass die Studierenden die relevanten Konzepte praktisch durch die Auswertung geeigneter Datensätze erlernen.

Momentan ist die Veranstaltung als Teil des universitätsweiten Schlüsselkompetenzangebots wählbar. Für das Sommersemester 2020 ist vorgesehen, die Lehrveranstaltung in die Curricula der Philosophischen Fakultät, der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und im Bereich Lehrerausbildung in geeigneten Studiengängen fest zu verankern. Dabei wurde bewusst ein Fokus auf geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer gewählt, in denen die Vermittlung von Datenkompetenzen besonders großes Innovationspotenzial hat. Für das Sommersemester 2021 ist geplant, weitere Fakultäten in diesen Prozess einzubeziehen.

Die Lehrveranstaltung setzt den Fokus insbesondere auf den:

  • methodenbasierten Inhalten der Vorlesung,
  • fachspezifischen Inhalten der Übungsaufgaben in den Tutorials,
  • dem Bereitstellen von Lerninhalten und Übungsdatensätzen in Form von offenen, online verfügbaren und mit der Vorlesung abgestimmten Modulen,
  • einem durchgängigen „Hands-on“ Ansatz mit direktem Einsatz erlernter Methoden und
  • einem frühen Einbinden lokaler Unternehmen, Forschungseinrichtungen und gesellschaftlicher Akteure in die Konzeption der Lehrinhalte sowie in die Generierung von praxisnahen Übungsbeispielen und Abschlussprojekten.

Die Vorlesung wird interaktiv durch den Einsatz einer browserbasierten Programmierumgebung unterstützt, welche allen Studierenden ohne zusätzlichen Aufwand mit einem Universitätsaccount auf dem eigenen Laptop zur Verfügung steht.

DatenLesenLernen_Ablauf
Weitere Informationen findet man auf der Seite: https://www.uni-goettingen.de/de/daten+lesen+lernen/592287.html

Bericht vom Praxisnetzwerk DLL am Donnerstag, 20.6.2019 in der SUB Göttingen: Thema: „Ilias und E-Prüfungen“

Das Treffen des Praxisnetzwerks zum Thema „Ilias und E-Prüfungen) fand am 10. Juni 2019 in der SUB, Großer Seminarraum im 1. Stock, statt. Der Input wurde von Carmen Mata Castro (SRP) und Frauke Reitemeier (SEP) vorbereitet.

Nach dem kurzen organisatorischen Vorlauf stieg die Gruppe mit einem Input von Frauke Reitemeier in das Thema ein. Für die TeilnehmerInnen stand einen Testzugang zum Ilias Prüfungssystem zur Verfügung. Um selber praktische Erfahrungen mit der Prüfungssituation und der Software zu sammeln, hatten die TeilnehmerInnen 15 Minuten Zeit, den Test: „Diagnostic Practical English Language Test – Grammar“ zu absolvieren. Es handelt sich dabei um einen diagnostischen Test, der es Lehrenden und Studierenden ermöglichen soll, den aktuellen Stand der Kenntnisse und Fähigkeiten besser einzuschätzen und spezifisch Schwächen zu kompensieren. Der Test verwendet ein Plugin, das ursprünglich von DAF entwickelt wurde und vom SEP nachgenutzt wird. Nach dem (Selbst-)test tauschten sich die TeilnehmerInnen über die Erfahrungen aus. Es wurde beobachtet, dass das korrekte Verständnis der Frage eine gewisse Vorbereitung (Probeklausur) braucht, um Missverständnissen vorzubeugen. Es wurde angeregt, Instruktionen und Testfragen separat anzuzeigen, damit die Aufgabe deutlicher wird. Dies ist aus technischen Gründen bei mehreren unterschiedlichen Instruktionen auf einer Seite bei Ilias nicht möglich.

Im zweiten Teil des Inputs stellte Carmen Mata Castro die Ergebnisse einer Umfrage zum Einsatz von E-Prüfungen in der Romanistik vor. Es handelt sich dabei um eine Erhebung nach der Durchführung einer E-Prüfung, in der die Studierenden um feedback zur Zufriedenheit mit der Prüfungsform befragt wurden. Ein interessantes Ergebnis war, dass 63% der TeilnehmerInnen die E-Prüfung im Vergleich zur herkömmlichen Papierklausur eher als Nachteil empfanden und in Zukunft lieber wieder auf Papier arbeiten würde. Die Kritik umfasste u.a. folgende Aspekte: schlechterer Überblick, nachträgliches Anschauen der Klausur nicht möglich, mehr Flüchtigkeitsfehler, Tastatureingabe, Sonderzeicheneingabe, keine Notizen online vorgesehen u.v.m. Für weitere Aspekte siehe die beiliegenden Folien des Vortrags.

Ein Protokoll des Treffens findet sich hier.