Einladung Praxisnetzwerk DLL an der Philosophischen Fakultät am 24.09.2020 um 12:15 Uhr, virtuell, Thema: „Virtualisierung im Hybridsemester. Herausforderungen der Verbindung von Präsenzlehre und Virtueller Lehre“

Das nächste Treffen unseres Praxisnetwerks DLL in der Philosophischen Fakultät findet am Donnerstag, den 24.09.2020 von 12:15 -13:45 Uhr aufgrund der COVID19 Krise virtuell statt. Das Thema diesmal ist: „Virtualisierung im Hybridsemester. Herausforderungen der Verbindung von Präsenzlehre und Virtueller Lehre. „ Statt einem Input hat Corinna Albrecht, die den Vorschlag zu diesem Thema gemacht hat,  einige Fragen zusammegetragen, die wir gerne diskutieren würden.

  • Was braucht es für technische Mittel und Voraussetzungen, um an einer Präsenzveranstaltung auch Studierende teilnehmen zu lassen, die nicht vor Ort sind? Wie können wir diese Voraussetzungen schaffen?
  • Welche Tools oder Techniken braucht es, für die der Bereich digitales Lernen auch in der vorlesungsfreien Zeit vermehrt Angebote machen könnte.  Hier ist zum Beispiel an das Erstellen kleiner technisch niedrigschwelliger Videos gedacht, die zwischen Gruppen vor Ort und off-campus austauscht werden könnten.
  • Welche technisch wenig aufwendigen Möglichkeiten gibt es für kollaboratives Lesen und Schreiben. Wichtig ist hier wirklich die einfache Realisierbarkeit und dann die Einbindung in Lehrveranstaltungen oder Gruppenarbeiten (z.B. gemeinsame Bearbeitung von PDFs in der Cloud etc.) . (Tools: CovePDF, Edji, filestage, lacunastories)

Es steht zu erwarten, dass sich bis Ende September auch noch eine Reihe von neuen Entwicklungen ergeben, die wir dann aufnehmen können.   Falls zu diesem Zeitpunkt ein physisches Treffen schon wieder möglich sein sollte, werden wir einen entsprechenden (realen) Raum dafür rechtzeitig bekannt geben (voraussichtlich der Großer Seminarraum 1. Stock der SUB (Zentralgebäude)) und auch für die Möglichkeit der virtuellen Teilnahme sorgen.

Wir freuen uns auf interessante virtuelle Diskussionen!

Bericht vom virtuellen Praxisnetzwerk DLL: „Kritische Digitalwissenschaften“ – Digitalität und Digitales Lernen und Lehren als kulturelle Praxis vor und nach COVID19

Das virtuelle Treffen startete mit einer Vorstellungsrunde und mit einer kurzen Besprechung zu den Themen des nächsten Wintersemesters. Die Ergebnisse finden sich am Ende dieses kurzen Berichts.

Anschließend stellten Malte Dreyer und Jörg Wettlaufer einige Folien zur Einführung in die Thematik vor. Die beiden Inputs nahmen das Thema aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln auf. Malte Dreyer näherte sich aus einer Bibliotheks- und Informationswissenschaftlichen Perspektive. Jörg Wettlaufer beschäftigte sich mit der Fundamentalkritik, die dem Digitalen Lernen und Lehre und der Digitalisierung überhaupt von Kritikern wie Manfred Spitzer entgegentritt.

Malte Dreyer widmete sich nach einigen Anmerkungen aus der Perspektive einer Benutzungsabteilung einer Bibliothek dem Begriff der Digitalisierung und bestimmte diesen näher im Kontext seines Inputs. Anschließend modellierte er die Lehre als Kommunikationsprozess, der durch die Digitalisierung für Lehrende und Studierende transformiert wird. Aber auch Lehrinhalte und didaktische Konzepte unterliegen dieser Transformation. Er schloss mit einem Vorschlag zur Gestaltung digitaler Lehrinhalte, der sich an die FAIR Prinzipien der Forschungsdatenspeicherung anlehnt.

Jörg Wettlaufer beleuchtete zunächst schlaglichtartig, was Kritiker des digitalen Lernens und Lehrens bewegt. Anhand von aktuellen Publikationen und Presseäußerung zu diesem Thema fasste er die hauptsächlichen Kritikpunkte der Fundamentalkritik, wie sie von Spitzer und anderen vorgetragen werden, zusammen. Dabei sind die „Gefahren“, die neue Medien und Digitalisierung mit sich bringen (Sucht, Aufmerksamkeitsstörungen etc.) nicht von der Hand zu weisen, aber die von Fundamentalkritikern vertretene völlige Abstinenz erscheint im Kontext der modernen digitalen Transformation aller Bereiche des menschlichen Lebens nicht zielführend. Vielmehr muss versucht werden, digitale Kompetenzen als Voraussetzung für Digitales Lernen und Lehren sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten einer digitalisierten Welt zu vermitteln. Einige Statistiken zu Herausforderungen, Problemen und Hindernissen digitaler Lehre schlossen den Input ab.

In der Diskussion wurde besonders auf die aktuelle Situation digitalen Lernens und Lehrens Bezug genommen, die durch die COVID 19 Pandemie und virtuelle Lehre sowie Prüfungen bestimmt ist.  Ebenfalls wurde das Thema Digitale Transformation und Medienkompetenz allgemeiner diskutiert. Details zur Diskussion finden sich wie immer im Protokoll des Treffens, das auch über StudIP und Owncloud zur Verfügung steht.

(Vorläufige) Ergebnisse der Termin- und Themenfindung für das Wintersemester 2020/21:

  • 24.09.2020 – Parallele Virtualisierung im Hybridsemester. Verbindung von Präsenzlehre und Virtueller Lehre (Input ?)
  • 19.11.2020 – Erste Erfahrungen mit Online-Prüfungen @home (Input ?)
  • 21.01.2021 – Digitalisierungskonzept der Philosophischen Fakultät und COVID-19 – (Jörg Wettlaufer)
  • 25.03.2021 – Wie schafft man soziale Nähe im Studium trotz Virtualisierung der Lehre (Input ?)

Nächstes Treffen: Donnerstag, 24.9.2020, 12:15 – 13:45 Uhr voraussichtlich zu dem Thema „Parallele Virtualisierung im Hybridsemester. Verbindung von Präsenzlehre und Virtueller Lehre“ (Input: NN) statt. Freiwillige für die Vorbereitung eines Input, auch für andere Themen, sind sehr willkommen!

Online-Prüfungen @home

[update 24.07.20 09:00]

Alle relevanten Informationen für Open Book und Ilias gestützte Klausuren für Studierende und Lehrende finden sich auf der folgenden Seite des Service für Digitales Lernen und Lehren:

https://www.uni-goettingen.de/de/online+prüfen/626427.html

Dort auch Links zu eine Reihe von sechs Videos, die genau beschreiben, wie man eine Online-Klausur in Ilias/StudIP anlegt. Die Videos liegen im Mediaordner einer studIP Veranstaltung, zu der man sich eintragen kann.

https://studip.uni-goettingen.de/dispatch.php/course/details?sem_id=7f46b15f58a48c5284f767fa1a3fff4b&again=yes

Da bei den Prüfungen auch FlexNow für die Anmeldung genutzt wird, sind auch die Informationen auf der FlexNow2 Info Seite relevant, besonders wenn mehrere Personen eine Prüfung gleichzeitg betreuen wollen.  Diesbezüglich sind versch. Fragen aufgekommen. Daher hier einige Konkretisierungen, was die Foto-Identifikation und den Zugang für Lehrende zu den Online-Klausuren betrifft:

Rechtemanagement im Online-Identifikationssystem

Der Zugriff auf das Online-Identifikationssystem (Anlegen der Daten für die Foto-Identifikation sowie hinterher das Überprüfen der Fotos) geht nur mit einem einzigen Account,

a) unabhängig davon, wie viele Personen in der Flexnow-Noteneingabe Zugriff auf den Prüfer haben und
b) unabhängig davon, ob es mehrere Prüfer gibt.

Das heißt, derjenige, der die Daten im Online-Identifikationssystem eingibt, muss derselbe sein, wie derjenige der hinterher die Fotos überprüft. Falls zwischendurch Daten geändert werden müssen, muss dies ebenfalls dieselbe Person durchführen.

Rechtemanagement in Flexnow (Einsicht/Korrektur der Open-Book-Klausur)

Das Einsehen und Herunterladen der hochgeladenen Studierenden-Arbeiten in der Flexnow-Noteneingabe nach Ende der Open-Book-Klausur ist dann wieder für alle Personen, die Flexnow-Zugriff auf den Prüfer der Klausur haben, möglich. Wenn jemand in Flexnow das Recht für die Noteneingabe für den anderen Prüfer hat, dann kann er alle Schritte im Foto-Identifikationssystem übernehmen. Wenn er/sie noch keine Freigabe für diesen Prüfer hat, kann er das über diesen Link beantragen.

Das Team Digitales Lernen und Lehren (DLL) [https://www.uni-goettingen.de/de/626427.html] weist darauf hin, dass Sie insbesondere bei Klausuren mit Freitextfragen und automatischer Bearbeitungszeit auf die Bearbeitungszeit einige zusätzliche Minuten geben sollten. Findet die Klausur über ILIAS statt, so empfiehlt sich eine Probeklausur, um so frühzeitig technische Probleme ausmachen zu können.

Sollte die Identifikation des Prüflings daran scheitern, dass sein Ausweis aufgrund unzureichender technischer Ausstattung nicht scharf abgebildet wird, so können die Studierende*n  auch im Nachhinein z.B. bei einer Videokonferenz die Identifikation nachholen.

Eine Informationsseite zu den rechtlichen Aspekten der Online-Prüfungen findet sich hier: https://www.uni-goettingen.de/de/628738.html

Corona-Informationsseite des Prüfungsamts

Informationen Zum Ablauf für Studierende:

https://www.uni-goettingen.de/de/627250.html

Informationen für Studierende zur Durchführung von Online Klausuren (PDF)

Weitere Informationen zum  Foto-Identifikationsverfahren

Die Prüflinge durchlaufen mehrere Schritte. Im ersten Schritten müssen die Studierenden eine Erklärung zur eigenständigen Bearbeitung der Klausur ohne unerlaubte Hilfsmittel und zur Prüfungsbefähigung abgeben sowie die Kenntnisnahme der verschiedene Hinweise zur Datenspeicherung und der möglichen Überprüfung durch Plagiatssoftware bestätigen. Im nächsten Schritt müssen die Studierenden ein aktuelles Bild von sich und dem Studierendenausweis erstellen. Im dritten Schritt erhalten die zu Prüfenden dann die notwendigen Informationen zur Klausur. In dem Fall einer OpenBook Klausur mit Upload in FlexNow ist dies die Klausurdatei zum Download.

Hinweis: Wenn die Studierenden ihre Smartphones für Foto-Identifikationsverfahren verwenden, müssen sie Google Chrome für Android-Geräte und Safari für ios-Geräte verwenden. Die Studierenden müssen sicherstellen, dass auf den QR-Code nicht mit den alternativen Browsern (z.B. Samsung Internet, Mi-Browser) zugegriffen wurde.

Weitere aktuelle Informationen unter: https://uni-goettingen.de/de/online+prüfen/626427.html#info-2

 

 

Bericht vom virtuellen Praxisnetzwerk DLL: „Datenschutz und aktuelle Entwicklung der digitalen Lehre im Zeichen der COVID19 Pandemie“ am 7.5.2020

Das virtuelle Treffen mit etwa 20 TeilnehmerInnen startete mit einer Vorstellungsrunde und mit einer kurzen Besprechung zum Thema des nächsten Treffens, das für den 9.7.2020 vorgesehen ist. Der Vorschlag, als Thema eine kritische Reflexion über „Digitalisierung“ vorzusehen, wurde angenommen.

Anschließend stellte Jörg Wettlaufer einige Folien zur Einführung in die Thematik „Datenschutz in der digitalen Lehre“ vor. Er bezog sich dabei vor allem auf Fragen der Datensicherheit bei Video-Konferenztools. Hier stellte er insbesondere das Werkzeug „Zoom“ vor, das in den vergangenen Wochen und Monaten in der Presse hinsichtlich Datenschutz stark kritisiert wurde. Sicherheitsbedenken wegen des Datenschutzes gab es z.B. hinsichtlich der iOS App von Zoom, die Daten mit Facebook teilte. Besonders kritisch war eine Lücke in der Desktop App von Zoom zu bewerten, mit der Anmeldepassworte des Betriebssystems über unc-Links ausgelesen werden konnten. Ein Aufmerksamkeitstracking, dass in früheren Versionen der Software zugeschaltet werden konnte, wurde inzwischen ganz entfernt. Auch die Schwächen in der Verschlüsselung wurden in der aktuellen Version 5.x der Software behoben. Inzwischen kann man davon ausgehen, dass Zoom ebenso sicher wie vergleichbare Produkte anderer Anbieter ist. Zum Abschluss wies er auf die Handreichungen zum Datenschutz hin, die der Service Digitales Lernen und Lehren breit stellt. Hierbei handelt es um Informationen zur Nutzung von Zoom für Lehrende und Studierende, also aus beiden Perspektiven. Ergänzt wird die Sammlung durch Hinweise zum Persönlichkeitsrecht bei Bild-/Tonaufnahmen in virtuellen Lehrveranstaltungen.

In der anschließenden Diskussion wurde vor allem zwei Themenbereich adressiert: Datenschutz bei Videokonferenztools sowie die Frage von rechtssicheren Prüfungen in der aktuellen Phase des virtuellen Semesters. Zusätzlich wurden auch Erfahrungen zu beiden Themenbereichen aus der virtuellen Praxis ausgetauscht. Details zur Diskussion finden sich wie immer im Protokoll des Treffens, das auch über StudIP und Owncloud zur Verfügung steht.

Neulich auf Twitter… erste Erfahrungen mit der virtuellen Lehre?

Wie ist es bei Ihnen/Euch? Welche Erfahrungen habt ihr in den ersten beiden Wochen mit dem virtuellen Lernen und Lehren an Philosophischen Fakultät  der Uni Göttingen gesammelt? Nutzt einfach die Kommentarfunktion  um Feedback zu geben!

 

Neue virtuelle Ringvorlesung: „Resilienzen – Über den Umgang des Menschen mit Pandemien und anderen Katastrophen in der Geschichte“

Ich möchte hier auf eine interessante Ringvorlesung hinweisen, die von Arnd Reitemeier organisiert wird und ein gerade sehr aktuelles Thema adressiert: den Umgang mit Pandemien und Katastrophen in der Geschichte.

„Seuchen und Katastrophen haben in der Geschichte immer wieder die menschlichen Gemeinschaften bedroht – die vermeintliche Hilflosigkeit ebenso wie die Konfrontation mit dem Tod erschreckt die Menschen bis heute. Stets ging es zunächst darum, die Gefahr richtig wahrzunehmen, ihr nach Möglichkeit vorzubeugen und sich auf ihre Bewältigung vorzubereiten; dann waren Schutz und Hilfe für die Betroffenen bereitzustellen. Schließlich musste versucht werden, unter den geänderten Bedingungen das menschliche Miteinander neu oder anders zu organisieren – und neu zu überdenken, wie im Wiederholungsfall zu verfahren sei. Die digitale Ringvorlesung will das Spannungsfeld zwischen der Verletzbarkeit menschlicher Gesellschaften (Vulnerabilität) und ihrem Willen zum Schutz und zur Reorganisation (Resilienz) ausloten.

Nach einer thematischen und begrifflichen Einführung wird zunächst eine Reihe von Krankheitswellen und Naturkatastrophen samt den Folgen und Reaktionen der Gesellschaften vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert vorgestellt. In einem zweiten Teil der Ringvorlesung stehen sodann die Reaktionen, Strategien der Bewältigung und des Schutzes ebenso wie die hiermit verknüpften Diskurse im Fokus, ging es doch in sehr vielen Fällen um die Diskurshoheit und um Fragen der Macht.

Zu der Ringvorlesung tragen viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, dem Institut für Historische Landesforschung, dem Althistorischen Seminar, dem Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte und dem Center für Modern Indian Studies bei und berichten vielfach aus ihren aktuell laufenden Forschungen.

Die Vorlesungen werden als Slidecast jeweils am Mittwoch jeder Woche spätestens um 18 Uhr bei stud.ip online gestellt. Bitte melden Sie sich für die Ringvorlesung an, um Zugriff auf die Dateien zu erhalten. Wie in jeder Ringvorlesung werden keine Prüfungen abgenommen.“

Hinweise zur Nutzung der Slidecasts in StudIP gibt es in diesem Leitfaden_Mediendownload_Vorlesungsreihe_Resilienzen_2020.

Hier ein Blick auf das Programm:

„Neue virtuelle Ringvorlesung: „Resilienzen – Über den Umgang des Menschen mit Pandemien und anderen Katastrophen in der Geschichte““ weiterlesen

Nächstes Treffen Praxisnetzwerk DLL in der Philosophischen Fakultät am 07.05.2020, 12:15-13:45 Uhr virtuell in BBB: Datenschutz und aktuelle Entwicklung der digitalen Lehre im Zeichen der COVID19 Pandemie

Das nächste Treffen unseres Praxisnetwerks DLL in der Philosophischen Fakultät findet am Donnerstag, den 07.05.2020 von 12:15 -13:45 Uhr aufgrund der COVID19 Krise virtuell statt. Das Thema diesmal ist: Datenschutz und aktuelle Entwicklung der digitalen Lehre im Zeichen der COVID19 Pandemie. Zum Input kann noch beigetragen werden (bitte ggf. melden). Ausserdem gibt es eine offene Sprechstunde für alle diejenigen, die sich über die virtuelle Lehre informieren oder sich über die bisherigen Erfahrungen austauschen wollen.

Wir freuen uns auf interessante virtuelle Diskussionen! Die Ergebnisse des letzten Treffens vom 26.03.20 (Einführung in die Nutzung der  Video-Box) finden sich in folgendem Post.

Bericht vom virtuellen Praxisnetzwerk DLL: Einführung in die Nutzung der Video-Box (SUB)

Das Treffen des Praxisnetzwerks fand diesmal aufgrund der COVID19 Pandemie nicht wie üblich im Großen Seminarraum in SUB sondern virtuell statt. Je nach Dauer der Kontakteinschränkungen wird auch der nächste Termin im Mai ggf. per Videokonferenz stattfindet.

Nach einer kurzen Vorbesprechung zu den Themen der kommenden Treffen stellte Damla Yildirim die VBox vor. Anhand der folgenden Folien führte sie die Gruppe in die Benutzung der Video-Box ein, die sich im Erdgeschoß der SUB befindet und zur Zeit aufgrund der COVID19 Pandemie leider nicht benutzt werden kann. Die Folien illustrieren die Ausstattung der Box und die zur Verfügung stehende Software. Neu hinzugekommen ist das Open Source Programm OBS Studio als Alternative zur etablierten Camtasia Software. Als Auszeichnungssoftware für Sprache stehen Audacity und der Sprachrekorder von Windows zur Verfügung. Es ist möglich, Folien zu präsentieren und dabei auch handschriftliche Anmerkungen zu machen, die dann mit im Video aufgezeichnet werden. Eine PTZ Kamera erlaubt die Aufzeichnung des eigenen Bildes, das z.B. in das Video als PIP eingeblendet werden kann. Eine Dokumentenkamera bietet die Möglichkeit, animierte Figuren zu legen oder einfach analoge Materialien zu integrieren. Ein Teleprompter unterhalb der Kamera ermöglicht das Ablesen von Text in verschiedenen Geschwindigkeiten, die man einstellen kann. Die Box eignet sich damit besonders zur Aufzeichnung von E-Lectures (Erklärvideos) in den unterschiedlichsten Formaten: Screencast, Slidecast, Whiteboard-Stil, Lege- und Zeichentechniken, Videopodcasts usw. Damit können unterschiedliche eigene Lernmodule, z.B. für die Verwendung in StudIP, erstellt werden. Der Zugang zur Box kann über den gleichnamigen StudIP Kurs gebucht werden. Die Schlüssel zur Kabine müssen bei DLL im Blauen Turm abgeholt und zurückgebracht werden. In der Diskussion wurde auch die aktuelle Perspektive für digitale Lehre im kommenden Sommersemester (2020) erörtert. Die ursprünglich geplante Begehung der Kabine muss aus naheliegenden Gründen entfallen.

Ein Protokoll des Treffens kann hier eingesehen werden. Weitere Informationen zur VBox auch in diesem Blogbeitrag.

  • Nächstes Treffen: Donnerstag, 07.5.2020, 12:15 – 13:45 Uhr (Input: N.N.: Datenschutz und aktuelle Entwicklung der digitalen Lehre im Zeichen der COVID19 Pandemie in Göttingen“. Siehe hierzu auch: https://www.uni-goettingen.de/de/623412.html

Digitale Medien und Ressourcen für Forschung und Lehre – aktuelle Erweiterungen der Angebote aufgrund der COVID19 Pandemie #closedbutopen

[update 12.06.20]

Ab dem 15.6.2020 gelten in den Bibliotheken der SUB verlängerte Öffnungszeiten. Eine Übersicht findet sich hier:

https://www.sub.uni-goettingen.de/sub-aktuell/einzelansicht/oeffnung-der-sub-standorte-zum-lernen-und-arbeiten-verlaengerung-der-oeffnungszeiten/

 

[update 04.06.20]

In der Bereichsbibliothek der Kulturwissenschaften (BBK) sind wieder einige Arbeitsplätze zur Benutzung freigegeben, vgl. https://www.sub.uni-goettingen.de/standorte-raumangebote/standorte-mit-oeffnungszeiten/bereichsbibliothek-kulturwissenschaften/ In den Institutsbibliotheken laufen bereits Vorbereitungen für die Nutzung von Arbeitsplätzen mit Unterstützung der Stabsstelle Sicherheit.

[update 29.5.20]

Aktuelle Informationen zur Digitalen Fernleihe: die SUB informiert unter https://www.sub.uni-goettingen.de/sub-aktuell/einzelansicht/einstellung-des-scan-deliver-dienstes-und-der-elektronischen-kopienlieferung-der-fernleihe/ , dass die Elektronischen Kopienlieferung wieder eingestellt  wird. Der Scan & Deliver-Dienst und die elektronische Kopienlieferung der Fernleihe wurden in der Anfangsphase des Corona-Lockdowns ermöglicht durch ein Abkommen zwischen der Kultusministerkonferenz der Länder und den Verwertungsgesellschaften VG Wort und VG Bild-Kunst. Die Vereinbarung ist bis zum 31.5.2020 begrenzt und wurde nun leider nicht verlängert. Vor diesem Hintergrund muss die SUB Göttingen den Scan & Deliver-Dienst und die elektronische Kopienlieferung der Fernleihe an Endnutzerinnen und Endnutzer zum 31.5.2020 einstellen. Die SUB Göttingen ist hier an die rechtlichen Rahmenbedingungen gebunden und kann daher diesen Service nicht fortführen.

[meine persönliche Meinung dazu: wie SCHADE! VG Wort und Bild-Kunst vergeben eine wichtige Chance zur Digitalisierung in der Wissenschaft!!! JW]

Scan & Deliver-Dienst

Um Bestellungen für den Scan & Deliver-Dienst weiter zu vereinfachen, können Sie ab sofort die gewünschten Scans einfach über den Göttinger Universitätskatalog (GUK) mit ihrem Benutzerkonto bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auch weiterhin fünf Aufsätze oder Buchabschnitte nur im vom Urheberrechtsgesetz vorgegebenen Maße gescannt und verschickt werden können– ein Aufsatz pro Zeitschrift oder 10% eines Werkes – und weiterhin Aufträge für 1. Lehre und 2. Abschlussarbeiten priorisiert werden.

Bitte recherchieren Sie die Literatur, die Sie bestellen wollen, im Göttinger Universitätskatalog (GUK).
Wenn eine Publikation für diesen Service verfügbar ist, finden Sie dort den Link „Scan & Deliver-Service“, der Sie zum Bestellformular führt.
Im weiteren Verlauf müssen Sie sich mit ihrem SUB-Benutzerkonto anmelden und genauere Angaben zum gewünschten Teil der Publikation machen.

Besondere Bestände aus unseren Spezialsammlungen, die nicht im GUK nachgewiesen sind, können Sie auch im Rahmen des Scan & Delivery-Service bestellen. Bitte verwenden Sie dazu diesen Einstieg in das Bestellformular und melden sich zunächst mit Ihrem SUB-Benutzerkonto an und machen Sie anschließend im Formular Angaben zum gewünschten Werk.

[update 22.4.20]

„Die ursprünglich bis zum 19.4.20 befristeten Services sind jetzt im Zuge des Semesterbeginns erweitert worden. Ab dem 20.4.20 gelten daher neue Regelungen:

  1. Scan-and-Deliver:  Ab dem 20. April können Studierende, Lehrende und Mitarbeitende das Scannen von Aufsätzen und Buchauszügen in Auftrag geben. Dazu sollte folgendes Formular genutzt werden.
  2. Notausleihe: In einer ersten Ausbaustufe für Lehrende und Mitarbeitende ist bereits eine Notausleihe eingeführt. Der Infektionsschutz wird nun auf den Massenbetrieb ausgelegt, und dann die Notausleihe auch für Studierende geöffnet. Es wird darum gebeten, dass zunächst max. 5 Bestellungen pro Person pro Tag aufgegeben werden. Bitte richten Sie Ihre Bestellwünsche via E-Mail direkt an die jeweilige Bibliothek, deren Bestände Sie bestellen möchten. Für die Philosophische Fakultät besonders relevant sind dabei folgende Bibliotheken:

Beachten Sie , dass in der E-Mail neben den vollständigen Titeldaten die Signatur des Werks sowie Ihre SUB-Benutzernummer angegeben werden müssen. Unvollständige Bestellungen können leider nicht weiterbearbeitet werden. Die Bereitstellung der Medien kann je nach Standort variieren und bis zu drei Tage in Anspruch nehmen. In der Zentralbibliothek können die Medien dann täglich zwischen 11:00 und 12:00 abgeholt werden.“ (Ausschnitte aus einem Informationsschreiben der SUB)

Detaillierte Informationen auch unter:
https://www.sub.uni-goettingen.de/servicemonitor/

[24.03.20]

Aufgrund der Bibliotheksschließungen ist zur Zeit auch die Versorgung mit gedruckter Literatur nur eingeschränkt möglich. Nun rächt sich, dass wir (rechtlich) in Deutschland nicht in der Lage sind, digitale Fernleihe (= Auslieferung von Fernleihbestellungen in digitalem Format) zu nutzen. Aber vielleicht ist die Situation ja auch eine Chance, dass sich in diesem Bereich etwas bewegt… Wenn man über Enteignungen nachdenkt und Mieter besonders schützt, könnte man auch überlegen, geistiges Eigentum zumindest für einen begrenzten Zeitraum zu vergemeinschaftlichen. Damit aus social / physical distancing nicht am Ende noch „intellectual distancing“ wird – vor allem für die, die sich einen bezahlten Zugang nicht leisten können.

Derweil überlegen sich schon die Verlage und Bibliotheken, wie trotzdem der Zugang zu Literatur und Datenbanken möglich sein könnte. Über die bestehenden Abonnements hinaus bieten verschiedene Bibliotheken nunmehr erleichterte Zugangsbedingen an.

Die SUB Göttingen hat eine Seite mit Zusatzangeboten erstellt, die dauernd aktualisiert wird. Aktuell gibt es dort erweiterte Zugänge zu Bloomsbury Collections, JStore, Muse sowie Nomos und Tectum eLibraries. Die Buchbeschaffung ist dort aktuell bis zum 19.4.20 folgendermaßen möglich:

Sofern Forschende und Lehrende dringende Buchbeschaffungswünsche haben, bitten wir daher während des aktuellen Notbetriebs wie folgt vorzugehen:

    1. Der/die Wissenschaftler*/in leitet den Buchwunsch an die gewohnten Ansprechpersonen in den Bereichsbibliotheken oder die zuständigen Fachreferate (Geistes- und Gesellschaftswissenschaften / Lebens- und Naturwissenschaften) mit möglichst genauen bibliografischen Angaben (Verfasserin bzw. Verfasser, Titel, Erscheinungsjahr) per E-Mail.
    2. Die SUB prüft, ob der Titel für die Universität als Ebook bereitgestellt werden kann, benachrichtigt den/die Wissenschaftler*in, ob bzw. zu welchen Konditionen der Titel als Ebook beschafft werden kann und bittet um Freigabe der Beschaffung als Ebook sowie Übermittlung der Kontaktdaten und Kostenstellen bei Bearbeitung der Rechnungen durch das DLZ der SUB.
    3. Falls der Titel nicht als Ebook beschafft werden kann, erfolgt eine Prüfung an der SUB, ob der Titel bereits an der Universität vorhanden ist und wie der aktuelle Verfügbarkeitsstatus ist. Die SUB teilt dies dem/der Wissenschaftler*in mit.
    4. Wenn der Titel bereits vorhanden ist, erfolgt keine Beschaffung, da zurzeit davon ausgegangen wird, dass in Kürze ein Notbetrieb für die Ausleihe etabliert werden und der Titel dann aus den vorhandenen Beständen bereitgestellt werden kann. Wirklich nur bei höchster und Dringlichkeit sollte in dieser Situation ein weiteres Exemplar des Buches auf dem unter 5. beschriebenen Weg beschafft werden. Bitte bedenken Sie dabei auch, dass mit den dadurch entstehenden Kosten vollständig das Budget Ihrer Einrichtung belastet wird.
    5. Wenn der Titel noch nicht vorhanden ist, entscheidet der/die Wissenschaftler*in, ob er/sie den Titel direkt über einen allgemein verfügbaren kommerziellen Dienst (bevorzugt den lokalen Buchhandel) zunächst privat beschafft. Im Falle der Beschaffung kann der Titel nach Rückkehr der Universität in einen Präsenzbetrieb im Rahmen der Auslagenerstattung zu Lasten der eigenen Kostenstelle der Bereichsbibliothek übergeben und durch die SUB inventarisiert werden. Der Auslagenerstattung ist dann die entsprechende Email-Kommunikation mit der SUB beizufügen. Dieses Verfahren muss unbedingt eine zeitlich begrenzte Ausnahmeregelung für besonders dringende Fälle bleiben. Die Dringlichkeit der auf diesem Weg erfolgenden Beschaffung ist bei der Abrechnung nachvollziehbar zu belegen. Ist dies nicht überzeugend, erfolgt keine Erstattung.

Diese Verfahrensweise gilt zunächst befristet bis max. zum 19.4.2020. Einen Überblick über den aktuellen Stand aller Services der SUB Göttingen finden Sie unter https://www.sub.uni-goettingen.de/servicemonitor/

Nicht vergessen sollte man gerade in diesen Zeiten die Möglichkeiten, die die Nationallizenzen uns bieten: https://www.nationallizenzen.de/

Bemerkenswert ist auch die Initiative der Bayrischen Staatsbibliothek, die  eine kostenlose vereinfachte Anmeldemöglichkeit inkl. Nutzung der digitalen Lizenzen dort bietet, allerdings zunächst befristet bis 30. April 2020. https://www.bsb-muenchen.de/recherche-und-service/anmelden-ausleihen-bestellen/anmelden/vereinfachtes-zulassungsverfahren/

Last but not least: Internet Archive eröffnet weltweite “National Emergency Library” mit 1,4 Mio. sofort ausleihbaren Buchtiteln #closedbutopen. Gesehen auf auf https://archivalia.hypotheses.org/ , dem immer lesenswerten Blog des streitbaren Klaus Graf.

Wenn mir weitere Interessante Angebote bekannt werden, werde ich die Informationen hier aktualisieren und erweitern.

Neues Videokonferenztool Big Blue Button bei der gwdg und andere Tipps für das mobile Arbeiten – (updated)

Hier einige Neuigkeiten von der gwdg zu den Themen Videoconferencing und mobiles Arbeiten. Daumen hoch von mir für die schnelle Reaktion von gwdg und DLL auf die insgesamt ja doch sehr unübersichtliche Situation!

Big Blue Button

Ursprünglich war Jitsi Meet von der gwdg getestet worden, aber inzwischen haben die Test ergeben, dass Big Blue Button die bessere Alternative darstellt und die Kapazitäten werden entsprechend ausgebaut. Nähere Infos zu diesem Tool  findet man unter https://info.gwdg.de/news/neues-videoconferencing-tool-bigbluebutton/

Mobiles Arbeiten

Mobiles Arbeiten jenseits vom Büroarbeitsplatz stellt besondere Anforderungen an die IT-Unterstützung.

Im Folgenden stellen wir einige typische Tools und Dienste vor, die Sie über die GWDG beziehen können:

  • Videoconferencing: Mit Kolleg*innen bzw. Kooperationspartnern online kommunizieren kann ein guter Ersatz für ein physisches Meeting sein. Wir stellen Ihnen DFNconf und Zoom zur Verfügung. In Kürze folgen auch JITSI, Cisco Webex und Microsoft Teams. Bitte beachten Sie, dass einige dieser Dienste aktuell unter hoher Auslastung leiden.
  • Chat: Rocket.Chat ist unser gut etabliertes Angebot, um sich im Team oder Gruppen auszutauschen. Es ist vergleichbar mit kommerziellen Lösungen wie Slack, Telegram oder WhatsApp. Update: Hier gibt es übrigens ein sehr übersichtliches Tutorial zu RocketChat.
  • Kollaboratives Arbeiten: Mit Rocket.Chat, CodiMD, OnlyOffice und weiteren Diensten unterstützen wir Sie beim gemeinsamen Arbeiten und Forschen.
  • Datenaustausch: Die GWDG stellt Ihnen eine Reihe von Diensten zum Datenaustausch zur Verfügung, darunter die GWDG ownCloud, die Academic Cloud oder auch SharePoint. Nutzen Sie diese, um Dokumente auszutauschen und diese sicher in unseren Rechenzentren zu speichern.
  • VPN-Zugang: VPN ermöglicht Ihnen den Zugriff auf Dienste, Server und E-Medien von außerhalb des Göttingen Campus. Hier stellen wir aktuell insbesondere sicher, dass diese Zugänge in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
  • E-Learning: Da momentan nicht abzusehen ist, ob zum (verschobenen) Semesterbeginn Präsenzveranstaltungen möglich sein werden, evaluieren wir gemeinsam mit dem Service für Digitales Lernen und Lehren der Universität zusätzliche Möglichkeiten für Online-Vorlesungen. Mehr dazu in Kürze.

Die jeweiligen Links leiten Sie auf Übersichtsseiten mit mehr Informationen zu den verschiedenen Werkzeugen und Diensten.