International Students can enroll for next winter term at Göttingen University and study from abroad!

International students who plan to study in Germany now can enroll at Göttingen University, even if they cannot enter the country due to travel restrictions. After enrollment they can complete study and examination achievements without restriction, provided that they are offered virtually/online and the individual requirements are met. Health insurance is only needed when those students actually enter Germany.

If you have any questions concerning the enrollment process and suitable programs at Göttingen University please refer to:

Dr. Philipp Jeserich
Georg-August-Universität Göttingen
Abteilung Göttingen International
Incoming Office
Von-Siebold-Straße 2
37075 Göttingen
Germany / Deutschland

Tel. +49 (0)551 39 21793
Fax +49 (0)551 39 1821793
Email philipp.jeserich@zvw.uni-goettingen.de
www.uni-goettingen.de/international

Digitale Medien und Ressourcen für Forschung und Lehre – aktuelle Erweiterungen der Angebote aufgrund der COVID19 Pandemie #closedbutopen

[update 12.06.20]

Ab dem 15.6.2020 gelten in den Bibliotheken der SUB verlängerte Öffnungszeiten. Eine Übersicht findet sich hier:

https://www.sub.uni-goettingen.de/sub-aktuell/einzelansicht/oeffnung-der-sub-standorte-zum-lernen-und-arbeiten-verlaengerung-der-oeffnungszeiten/

 

[update 04.06.20]

In der Bereichsbibliothek der Kulturwissenschaften (BBK) sind wieder einige Arbeitsplätze zur Benutzung freigegeben, vgl. https://www.sub.uni-goettingen.de/standorte-raumangebote/standorte-mit-oeffnungszeiten/bereichsbibliothek-kulturwissenschaften/ In den Institutsbibliotheken laufen bereits Vorbereitungen für die Nutzung von Arbeitsplätzen mit Unterstützung der Stabsstelle Sicherheit.

[update 29.5.20]

Aktuelle Informationen zur Digitalen Fernleihe: die SUB informiert unter https://www.sub.uni-goettingen.de/sub-aktuell/einzelansicht/einstellung-des-scan-deliver-dienstes-und-der-elektronischen-kopienlieferung-der-fernleihe/ , dass die Elektronischen Kopienlieferung wieder eingestellt  wird. Der Scan & Deliver-Dienst und die elektronische Kopienlieferung der Fernleihe wurden in der Anfangsphase des Corona-Lockdowns ermöglicht durch ein Abkommen zwischen der Kultusministerkonferenz der Länder und den Verwertungsgesellschaften VG Wort und VG Bild-Kunst. Die Vereinbarung ist bis zum 31.5.2020 begrenzt und wurde nun leider nicht verlängert. Vor diesem Hintergrund muss die SUB Göttingen den Scan & Deliver-Dienst und die elektronische Kopienlieferung der Fernleihe an Endnutzerinnen und Endnutzer zum 31.5.2020 einstellen. Die SUB Göttingen ist hier an die rechtlichen Rahmenbedingungen gebunden und kann daher diesen Service nicht fortführen.

[meine persönliche Meinung dazu: wie SCHADE! VG Wort und Bild-Kunst vergeben eine wichtige Chance zur Digitalisierung in der Wissenschaft!!! JW]

Scan & Deliver-Dienst

Um Bestellungen für den Scan & Deliver-Dienst weiter zu vereinfachen, können Sie ab sofort die gewünschten Scans einfach über den Göttinger Universitätskatalog (GUK) mit ihrem Benutzerkonto bestellen.

Bitte beachten Sie, dass auch weiterhin fünf Aufsätze oder Buchabschnitte nur im vom Urheberrechtsgesetz vorgegebenen Maße gescannt und verschickt werden können– ein Aufsatz pro Zeitschrift oder 10% eines Werkes – und weiterhin Aufträge für 1. Lehre und 2. Abschlussarbeiten priorisiert werden.

Bitte recherchieren Sie die Literatur, die Sie bestellen wollen, im Göttinger Universitätskatalog (GUK).
Wenn eine Publikation für diesen Service verfügbar ist, finden Sie dort den Link „Scan & Deliver-Service“, der Sie zum Bestellformular führt.
Im weiteren Verlauf müssen Sie sich mit ihrem SUB-Benutzerkonto anmelden und genauere Angaben zum gewünschten Teil der Publikation machen.

Besondere Bestände aus unseren Spezialsammlungen, die nicht im GUK nachgewiesen sind, können Sie auch im Rahmen des Scan & Delivery-Service bestellen. Bitte verwenden Sie dazu diesen Einstieg in das Bestellformular und melden sich zunächst mit Ihrem SUB-Benutzerkonto an und machen Sie anschließend im Formular Angaben zum gewünschten Werk.

[update 22.4.20]

„Die ursprünglich bis zum 19.4.20 befristeten Services sind jetzt im Zuge des Semesterbeginns erweitert worden. Ab dem 20.4.20 gelten daher neue Regelungen:

  1. Scan-and-Deliver:  Ab dem 20. April können Studierende, Lehrende und Mitarbeitende das Scannen von Aufsätzen und Buchauszügen in Auftrag geben. Dazu sollte folgendes Formular genutzt werden.
  2. Notausleihe: In einer ersten Ausbaustufe für Lehrende und Mitarbeitende ist bereits eine Notausleihe eingeführt. Der Infektionsschutz wird nun auf den Massenbetrieb ausgelegt, und dann die Notausleihe auch für Studierende geöffnet. Es wird darum gebeten, dass zunächst max. 5 Bestellungen pro Person pro Tag aufgegeben werden. Bitte richten Sie Ihre Bestellwünsche via E-Mail direkt an die jeweilige Bibliothek, deren Bestände Sie bestellen möchten. Für die Philosophische Fakultät besonders relevant sind dabei folgende Bibliotheken:

Beachten Sie , dass in der E-Mail neben den vollständigen Titeldaten die Signatur des Werks sowie Ihre SUB-Benutzernummer angegeben werden müssen. Unvollständige Bestellungen können leider nicht weiterbearbeitet werden. Die Bereitstellung der Medien kann je nach Standort variieren und bis zu drei Tage in Anspruch nehmen. In der Zentralbibliothek können die Medien dann täglich zwischen 11:00 und 12:00 abgeholt werden.“ (Ausschnitte aus einem Informationsschreiben der SUB)

Detaillierte Informationen auch unter:
https://www.sub.uni-goettingen.de/servicemonitor/

[24.03.20]

Aufgrund der Bibliotheksschließungen ist zur Zeit auch die Versorgung mit gedruckter Literatur nur eingeschränkt möglich. Nun rächt sich, dass wir (rechtlich) in Deutschland nicht in der Lage sind, digitale Fernleihe (= Auslieferung von Fernleihbestellungen in digitalem Format) zu nutzen. Aber vielleicht ist die Situation ja auch eine Chance, dass sich in diesem Bereich etwas bewegt… Wenn man über Enteignungen nachdenkt und Mieter besonders schützt, könnte man auch überlegen, geistiges Eigentum zumindest für einen begrenzten Zeitraum zu vergemeinschaftlichen. Damit aus social / physical distancing nicht am Ende noch „intellectual distancing“ wird – vor allem für die, die sich einen bezahlten Zugang nicht leisten können.

Derweil überlegen sich schon die Verlage und Bibliotheken, wie trotzdem der Zugang zu Literatur und Datenbanken möglich sein könnte. Über die bestehenden Abonnements hinaus bieten verschiedene Bibliotheken nunmehr erleichterte Zugangsbedingen an.

Die SUB Göttingen hat eine Seite mit Zusatzangeboten erstellt, die dauernd aktualisiert wird. Aktuell gibt es dort erweiterte Zugänge zu Bloomsbury Collections, JStore, Muse sowie Nomos und Tectum eLibraries. Die Buchbeschaffung ist dort aktuell bis zum 19.4.20 folgendermaßen möglich:

Sofern Forschende und Lehrende dringende Buchbeschaffungswünsche haben, bitten wir daher während des aktuellen Notbetriebs wie folgt vorzugehen:

    1. Der/die Wissenschaftler*/in leitet den Buchwunsch an die gewohnten Ansprechpersonen in den Bereichsbibliotheken oder die zuständigen Fachreferate (Geistes- und Gesellschaftswissenschaften / Lebens- und Naturwissenschaften) mit möglichst genauen bibliografischen Angaben (Verfasserin bzw. Verfasser, Titel, Erscheinungsjahr) per E-Mail.
    2. Die SUB prüft, ob der Titel für die Universität als Ebook bereitgestellt werden kann, benachrichtigt den/die Wissenschaftler*in, ob bzw. zu welchen Konditionen der Titel als Ebook beschafft werden kann und bittet um Freigabe der Beschaffung als Ebook sowie Übermittlung der Kontaktdaten und Kostenstellen bei Bearbeitung der Rechnungen durch das DLZ der SUB.
    3. Falls der Titel nicht als Ebook beschafft werden kann, erfolgt eine Prüfung an der SUB, ob der Titel bereits an der Universität vorhanden ist und wie der aktuelle Verfügbarkeitsstatus ist. Die SUB teilt dies dem/der Wissenschaftler*in mit.
    4. Wenn der Titel bereits vorhanden ist, erfolgt keine Beschaffung, da zurzeit davon ausgegangen wird, dass in Kürze ein Notbetrieb für die Ausleihe etabliert werden und der Titel dann aus den vorhandenen Beständen bereitgestellt werden kann. Wirklich nur bei höchster und Dringlichkeit sollte in dieser Situation ein weiteres Exemplar des Buches auf dem unter 5. beschriebenen Weg beschafft werden. Bitte bedenken Sie dabei auch, dass mit den dadurch entstehenden Kosten vollständig das Budget Ihrer Einrichtung belastet wird.
    5. Wenn der Titel noch nicht vorhanden ist, entscheidet der/die Wissenschaftler*in, ob er/sie den Titel direkt über einen allgemein verfügbaren kommerziellen Dienst (bevorzugt den lokalen Buchhandel) zunächst privat beschafft. Im Falle der Beschaffung kann der Titel nach Rückkehr der Universität in einen Präsenzbetrieb im Rahmen der Auslagenerstattung zu Lasten der eigenen Kostenstelle der Bereichsbibliothek übergeben und durch die SUB inventarisiert werden. Der Auslagenerstattung ist dann die entsprechende Email-Kommunikation mit der SUB beizufügen. Dieses Verfahren muss unbedingt eine zeitlich begrenzte Ausnahmeregelung für besonders dringende Fälle bleiben. Die Dringlichkeit der auf diesem Weg erfolgenden Beschaffung ist bei der Abrechnung nachvollziehbar zu belegen. Ist dies nicht überzeugend, erfolgt keine Erstattung.

Diese Verfahrensweise gilt zunächst befristet bis max. zum 19.4.2020. Einen Überblick über den aktuellen Stand aller Services der SUB Göttingen finden Sie unter https://www.sub.uni-goettingen.de/servicemonitor/

Nicht vergessen sollte man gerade in diesen Zeiten die Möglichkeiten, die die Nationallizenzen uns bieten: https://www.nationallizenzen.de/

Bemerkenswert ist auch die Initiative der Bayrischen Staatsbibliothek, die  eine kostenlose vereinfachte Anmeldemöglichkeit inkl. Nutzung der digitalen Lizenzen dort bietet, allerdings zunächst befristet bis 30. April 2020. https://www.bsb-muenchen.de/recherche-und-service/anmelden-ausleihen-bestellen/anmelden/vereinfachtes-zulassungsverfahren/

Last but not least: Internet Archive eröffnet weltweite “National Emergency Library” mit 1,4 Mio. sofort ausleihbaren Buchtiteln #closedbutopen. Gesehen auf auf https://archivalia.hypotheses.org/ , dem immer lesenswerten Blog des streitbaren Klaus Graf.

Wenn mir weitere Interessante Angebote bekannt werden, werde ich die Informationen hier aktualisieren und erweitern.

Neues Videokonferenztool Big Blue Button bei der gwdg und andere Tipps für das mobile Arbeiten – (updated)

Hier einige Neuigkeiten von der gwdg zu den Themen Videoconferencing und mobiles Arbeiten. Daumen hoch von mir für die schnelle Reaktion von gwdg und DLL auf die insgesamt ja doch sehr unübersichtliche Situation!

Big Blue Button

Ursprünglich war Jitsi Meet von der gwdg getestet worden, aber inzwischen haben die Test ergeben, dass Big Blue Button die bessere Alternative darstellt und die Kapazitäten werden entsprechend ausgebaut. Nähere Infos zu diesem Tool  findet man unter https://info.gwdg.de/news/neues-videoconferencing-tool-bigbluebutton/

Mobiles Arbeiten

Mobiles Arbeiten jenseits vom Büroarbeitsplatz stellt besondere Anforderungen an die IT-Unterstützung.

Im Folgenden stellen wir einige typische Tools und Dienste vor, die Sie über die GWDG beziehen können:

  • Videoconferencing: Mit Kolleg*innen bzw. Kooperationspartnern online kommunizieren kann ein guter Ersatz für ein physisches Meeting sein. Wir stellen Ihnen DFNconf und Zoom zur Verfügung. In Kürze folgen auch JITSI, Cisco Webex und Microsoft Teams. Bitte beachten Sie, dass einige dieser Dienste aktuell unter hoher Auslastung leiden.
  • Chat: Rocket.Chat ist unser gut etabliertes Angebot, um sich im Team oder Gruppen auszutauschen. Es ist vergleichbar mit kommerziellen Lösungen wie Slack, Telegram oder WhatsApp. Update: Hier gibt es übrigens ein sehr übersichtliches Tutorial zu RocketChat.
  • Kollaboratives Arbeiten: Mit Rocket.Chat, CodiMD, OnlyOffice und weiteren Diensten unterstützen wir Sie beim gemeinsamen Arbeiten und Forschen.
  • Datenaustausch: Die GWDG stellt Ihnen eine Reihe von Diensten zum Datenaustausch zur Verfügung, darunter die GWDG ownCloud, die Academic Cloud oder auch SharePoint. Nutzen Sie diese, um Dokumente auszutauschen und diese sicher in unseren Rechenzentren zu speichern.
  • VPN-Zugang: VPN ermöglicht Ihnen den Zugriff auf Dienste, Server und E-Medien von außerhalb des Göttingen Campus. Hier stellen wir aktuell insbesondere sicher, dass diese Zugänge in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
  • E-Learning: Da momentan nicht abzusehen ist, ob zum (verschobenen) Semesterbeginn Präsenzveranstaltungen möglich sein werden, evaluieren wir gemeinsam mit dem Service für Digitales Lernen und Lehren der Universität zusätzliche Möglichkeiten für Online-Vorlesungen. Mehr dazu in Kürze.

Die jeweiligen Links leiten Sie auf Übersichtsseiten mit mehr Informationen zu den verschiedenen Werkzeugen und Diensten.

Digitales Studieren und Lehren in Zeiten von COVID19 – updated

https://www.state.gov/wp-content/uploads/2020/03/2871-2560x852.png
Abb.: https://www.state.gov/coronavirus/

(Stand: 06.7.2020 | 09:00)

Das Thema digitale bzw. virtuelle Lehre hat in den letzten Wochen und Monaten einen unverhofften Aufschwung genommen. Aufgrund der Einschränkung sozialer Konktakte erscheint die virtuelle Lehre/Prüfung häufig als einzige Alternative zu einem völligen Ausfall der Veranstaltungen. Inzwischen ist absehbar, dass das Thema auch im kommenden Wintersemester relevant bleibt. Also: das Coronavirus als Chance.  Zumindest für die digitale Lehre!

Wir möchten auf vier Ressourcen zu diesem Thema hinweisen, die ganz konkret virtuelle Lehre unterstützen. Infos zur Bibliotheksöffnung und zum verkürzten Wintersemester finden Sie ganz am Ende dieses Blogeintrags.

Aus aktuellem Anlaß möchten wir vorab auf die neue Möglichkeit der Online-Prüfungen @ home hinweisen, die vom Service für Digitales Lernen und Lehren bereit gestellt wird. Alle Informationen hierzu finden Sie auf:

https://www.uni-goettingen.de/de/online+prüfen/626427.html

Für Rückfragen bei der Erstellung der Online-Prüfungen @ home hat der DLL-Service eine gesonderte Support-E-Mail-Adresse eingerichtet. Unter onlinepruefung@uni-goettingen.de wird dort versucht,  die benötigte Hilfestellung im Vorfeld der Klausur zu geben. Ergänzend bietet auch  die Koordination Digitalisierung der Philosophischen Fakultät Unterstützung für Fragen zur Bereitstellung und zum Ablauf der Klausuren unter joerg.wettlaufer@zvw.uni-goettingen.de an.

1) Die zentrale Eingangsseite zur virtuellen Lehre an der Universität Göttingen:
https://www.uni-goettingen.de/de/virtuelle+lehre/622774.html

Die Seite bietet Anleitungen und auch didaktische Hinweise zur Durchführung von virtuellen Lehrveranstaltungen an der Universität Göttingen. Dort auch eine Übersichtsseite zu Web- und Videokonferenzdiensten an der Universität Göttingen. Bei Fragen zu Zoom und BigBlueButton oder Adobe Connect nehmen Sie gerne an der DLL Online-Sprechstunde teil. Anmeldung und Termine unter: https://www.uni-goettingen.de/de/veranstaltungen/125199.html 
Außerdem gibt es viele Selbstlernkurse, die jederzeit besucht werden können: Big Blue Button zum Selbstlernen; ZOOM zum Selbstlernen; Adobe Connect zum Selbstlernen; DFNconf zum Selbstlernen; ILIAS an der Uni; Stud.IP für Lehrende zum Selbstlernen;

2) Die gwdg stellt auf der folgenden Seite Informationen über  Videoconferencing-Tools mit erweiterten Lern-Funktionen zur Verfügung:

https://info.gwdg.de/dokuwiki/doku.php?id=de:services:mobile_working:videoconferencing_tools:start

Anleitungen zu Adobe Connect finden Sie hier. Leider ist die Einwahl momentan etwas schwierig, da der Dienst aktuell überlastet ist. Ein Tool, dass im Rechenzentrum gehostet wird, ist BigBlueButton. Eine Test-Instanz wurde erfolgreich geprüft und das System steht jetzt  unter https://meet.gwdg.de/ produktiv zur Verfügung. Hier gibt es eine Einführung als PDF, die von unserem DLL Service bereit gestellt wird. Auch ein Selbstlernkurs in StudIP wird angeboten. Zu Beginn der Vorlesungszeit ab 20.4.20 sollen über BBB dann bis zu 8000 Personen parallel an Videokonferenzen (bis max. 100 Personen pro Webinar) teilnehmen können. Es ist datenschutzrechtlich unbedenklicher als Zoom, da es direkt von der gwdg gehostet wird. BBB ist auch direkt über StudIP erreichbar. Hier einige Vorteile der Nutzung über StudIP:
– der Zugang zum Meeting ist nur über die Stud.IP-Veranstaltung möglich,
– alle Lehrenden und Tutoren haben automatisch Moderationsrechte,
– alle Teilnehmenden sind eindeutig mit Ihrem Namen identifiziert,
– ein Eindringen von außen über einen einfachen Link ist ausgeschlossen,
– Konferenzaufzeichnungen sind direkt über Stud.IP erreichbar.

Eine weitere Alternative ist Zoom. Dort wurden zusätzliche Lizenzen angeschafft und die Einrichtung von Meetingräumen wurde vereinfacht. Alle MitarbeiterInnen können sich nun mit Ihrem Account als Moderatoren anmelden. Falls Sie schon die Testversion von Zoom auf gwdg.zoom.us genutzt haben, können Sie nach dieser Anleitung das Konto auf die neue Adresse uni-goettingen.zoom.us übertragen. Eine Bedienungsübersicht für Moderatoren finden Sie hier. Einen Kurs zum Selberlernen in StudIP mit drei Videos und vier Folien gibt es ebenfalls.

Zum Thema Datenschutz und Videokonferenzen gibt es inzwischen drei Handreichungen des Service für digitales Lernen und Lehren. Hierbei handelt es um Informationen zur Nutzung von Zoom für Lehrende und Studierende, also aus beiden Perspektiven. Ergänzt wird die Sammlung durch Hinweise zum Persönlichkeitsrecht bei Bild-/Tonaufnahmen in virtuellen Lehrveranstaltungen.

Es gelten bis auf weiteres die folgende Ausnahmeregelungen für Beschaffungen von Headsets und Webcams für MitarbeiterInnen in der virtuellen Lehre der Fakultät: diese können von MitarbeiterInnen nun bis zur Preis-Obergrenze von 100,- Euro selber in Absprache mit ihrem Institut/Seminar beschafft werden, da es bei der IT-Beschaffung über die IT-Abteilung der Fakultät aufgrund der CoronaVirus Krise zur Zeit zu starken Verzögerungen kommt. Unter folgendem Link finden die Lehrenden der Philosophischen Fakultät die normalerweise geltenden Beschaffungsregeln für IT Komponenten. Weitere Informationen gibt die IT-Abteilung der Philosophischen Fakultät.

In Bezug auf Online Prüfungen gibt es noch viele offene Fragen, auch an unserer Universität. Ein Interview mit Prof. Rolf Schwartmann von der TU Köln, dass in Forschung & Lehre erschienen ist, gibt einige Anhaltspunkte, was momentan aus datenschutzrechtlicher Sicht möglich und praktikabel erscheint.

3) Die Serviceseite des Hochschulforums Digitalisierung:
https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/serviceseite-corona

Dort findet man u.a. eine Toolsammlung zur Digitalen Hochschullehre und Hinweise zur Durchführung von virtuellen Veranstaltungen. Eine Aufzeichnung des Webinars: „Gute Online-Lehre – Praxistipps für den Einstieg“ steht dort bereit. Ebenso ein Webinar zum Thema: „Rechtsfragen und Datenschutz für digitale Lehr- und Prüfungsformate„. Inzwischen wird auch eine allgemeinere Seite mit Informationen angeboten:

https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/hochschulen-und-corona-was-jetzt

Aktuell werden vom HFD folgende Informationen und Veranstaltungen angeboten:

Am 17. Juni 2020 wird in einem Online-Panel eine Zwischenbilanz des aktuellen Semestern gezogen und mit den TeilnehmerInnen diskutieren: Was läuft rund im digitalen Sommersemester und wo hakt es? Was können wir aus dem Ausnahmezustand für die Zukunft mitnehmen und welche Unterstützung bräuchte es für einen neuen Regelbetrieb? Das Online-Panel bildet gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für den zweiten Teil des “Quickstarter Online-Lehre” und lädt alle Interessierten zur Teilnahme an der Fortsetzung dieses Qualifizierungsspecials ein.

Um Lehrenden und Support-Mitarbeitenden auch hierzulande frühzeitig die Möglichkeit zu geben, das Wintersemester kollaborativ zu planen, hat das Hochschulforum Digitalisierung aus der Summer School in diesem Jahr eine digitale Season School gezaubert und diese Veranstaltung damit in ein ganz besonderes Format überführt: Nach einer virtuellen Auftaktveranstaltung Ende Juli findet eine regelmäßige kollegiale Online-Beratung bis in den Oktober statt.

Erfahrungen zum virtuellen Semester werden auch von den #DigitalChangeMakern geteilt. Die zweite Folge mit Angelika Thielsch von der Göttinger Hochschuldidaktik!

4) Ein Blogbeitrag mit Überlegungen zum präsenzfreien Start in das Sommersemester 2020https://archiskop.hypotheses.org

Dort findet sich auch ein Link zu diesem wunderbaren do’s and dont’s des Online Teaching:

Do This, Not That Online Teaching

Es ist also jetzt für alle der Moment gekommen, digitale Lehrangebote zu erproben. DFNconf kämpft zwar mit Bandbreitenproblemen. Aber davon sollten wir uns nicht abschrecken lassen. Es gibt eine Vielzahl von Diensten und Möglichkeiten, bei deren Nutzung dann die Lasten gleichmäßiger verteilt werden.

PS: Informationen zur Literaturversorgung zur Zeiten der Corona Pandemie in Göttingen gibt es in diesem Post. Ab dem 6.7.2020 soll die Bereichsbibliothek für die Kulturwissenschaften (BBK) wieder mit normalen Öffnungszeiten arbeiten. Dort stehen auch Arbeitsplätze für Studierende zur Verfügung. Und Unterstützung für die virtuelle Lehre in den Digital Humanities findet man hier.

Die Vorlesungszeit im Wintersemester soll diesmal erst eine Woche später als normal beginnen, und zwar am 2.11.2020. Das Ende bleibt wie geplant. Die Vorlesungszeit ist also um eine Woche verkürzt.

 

Screencasts (How to do)

Da es gerade in Zeiten des Corona-Virus sehr aktuell und beliebt ist, Lehrveranstaltungen oder Informationen online zu verbreiten, habe ich ein kleines Video erstellt, um zu demonstrieren, wie man einen Screencast mit einfachen Bordmitteln am PC erstellen kann. Das Tutorial stellt einige Software-Tools vor, die dabei behilflich sein können. Weitere Infos finden sich auch hier.

Das Video selber ist mit Loom realisiert. Das ist wirklich sehr einfach zu bedienen: Nach der Installation einfach auf Aufnahme klicken und der Bildschirm wird zusammen mit der Webcam in ein Video gepackt und steht dann auf loom.com zum herunterladen oder zur Weiterverbreitung zur Verfügung. Die Links aus dem Video finden sich weiter unter auch  zum anklicken… Und hier noch die PPT als PDF zum download.

 

https://www.techsmith.de/store/camtasia (30 Tage Trial mit Anmeldung). Es ist aktuell geplant, uniweit 50 zusätzliche Lizenzen anzuschaffen.

https://obsproject.com/ (Freeware). Hier geht es zur Anleitung, wie man es auf Dienstrechner der Philosophischen Fakultät installieren kann. Ein kurzes Video (Englisch) zur Erstellung eines Screencasts gibt es hier.

https://www.loom.com/ (16 Tage Trial mit Anmeldung)

https://atomisystems.com/activepresenter/ (freie Basisversion, Wasserzeichen)

Microsoft Powerpoint ab Version 2013 bietet eine Möglichkeit zur Aufzeichnung der Präsentation inklusive der Stimme eines Sprechers, sofern ein Mikrofon vorhanden ist.

Weitere Anleitungen bietet z.B. das Tutorial von Anja Wipper (Camtasia)!
http://elearning.zewk.tu-berlin.de/publikationen/screencasts.pdf

Viele Infos rund um das Erstellen von Videos und Angebote für Kurse gibt es natürlich auch auf der Webseite des zentralen DLL Service der Uni Göttingen:

https://www.uni-goettingen.de/de/veranstaltungen/125199.html

Passend zum Thema wird unser Praxisnetzwerk am 26.3.2020 sich mit der Videobox in der SUB beschäftigen!

Linking Latin Project: NLP resources for Latin

Linking Latin

Despite the headway made in the last decade in building, sharing and exploiting linguistic resources and tools for the automatic processing of Latin, these remain incompatible.

The objective of LiLa (2018-2023) is to connect and ultimately exploit the wealth of linguistic resources and NLP tools for Latin created so far, in order to bridge the gap between raw language data, NLP and knowledge descriptions. To do so, LiLa is building an open-ended Knowledge Base using the Linked Data paradigm, concurrently adding Latin to the multilingual Linguistic Linked Open Data (LLOD) cloud.

https://lila-erc.eu/wp-content/uploads/2018/10/cropped-lila-logo-9.png

Digitale Tools für DLL – Top 200 für 2019

Die Zahl der Tools im Bereich der Digital Humanities und des digital unterstützten Lernens und Lehrens (DLL) ist groß und unübersichtlich. Britta Saile hat sich der Mühe unterzogen eine Liste solcher Tools im Rahmen ihrer Diplomarbeit zu erstellen und unter der Lizenz CCby SA 4.0 zu veröffentlichen. Ihre Excel-Datei mit der Liste findet sich unter dieser Adresse. Die Einträge wurden von mir mit Blick auf die Hochschullehre überarbeitet und selektiert sowie die Einsatzbereiche aus der Tabelle selber aggregiert.  Das Ergebnis findet sich jetzt unter dem Reiter „Tools“ auf dieser Seite:

Ebenfalls einen Übersicht zu Tools im Bereich des E-Learning stellt der Annual Learning Tool Survey des Centre for Learning & Performance Technologies, (C4LPT) zur Verfügung. Das Directory bietet einen strukturiereten Zugang zu tools aus den Bereichen Instruction, Content Development, Social, Personal and Learning Resources. Die top-200 Liste der tools findet sich unter dieser Adresse. An Möglichkeiten zum Einsatz digitaler Medien und Werkzeuge in der universitären Lehre herrscht jedefalls kein Mangel!

Jane Hart (Centre for Learning & Performance Technologies, UK) stellt seit 2007 die beliebtesten digitalen Lehr- und Lerntools zusammen. Grafik: Jane Hart, Weiterverwendung unter Namensnennung gestattet, https://www.toptools4learning.com

Bericht vom Praxisnetzwerk DLL am 23.01.2020: How social annotation can augment learning: insights from the ICAP model.

Das Treffen fand im Januar erstmalig als Videokonferenz statt und beschäftigte sich mit dem Einsatz von Tools wie „Lacuna Stories“ oder „hypothes.is“ im Hochschulunterricht, die „soziale“ Annotationen an Texten oder Webseiten erlauben. Den Input und theoretischen Unterbau zur Verwendung solcher Tools lieferte Jan Frode Hatlen (NTNU Norwegen). Das Treffen fand in englischer Sprache statt und die Videokonferenz wurde mit Logitech-Group Hardware per DFNconf durchgeführt.

Nach der Vorstellungsrunde stieg die Gruppe sofort inhaltlich in das Thema „Soziales Annotieren“ ein. Dabei geht es um Systeme, die eine gemeinsame Annotation von Texte erlauben und verschiedene Möglichkeiten zur Kollaboration für Studierende und Lehrende bereitstellen. In einem kurzen vergleichenden Blick auf die Situation in der Lehre an Norwegischen und Deutschen Universitäten konstatierte Jan Frode Hatlen eine Bewegung von der Vorlesung hin zu gemischten und interaktiven Lernmethoden. Mit Bezug auf Studien von Donovan & Bransford et al. erläuterte er die Vorteile eines „metakognitiven“ Ansatzes in der Lehre, der Studierenden helfen kann, Kontrolle über den Lernprozess zu erlangen, indem sie Lernziele definieren und den Fortschritt aktiv beobachten. Dabei liegt der Fokus auf dem Lernergebnis. Im ICAP Ansatz (Interactive, Constructive, Active, Passive) spielt die Interaktion als Wegbereiter für einen aktiven und tiefgreifenden Lernprozess eine wichtige Rolle.

An diesem Punkt setzen interaktive Annotationswerkzeuge an, die den Lernenden neue Möglichkeiten zur Interaktion mit dem Material, z.B. Texten, geben. Jan Frode Hatlen erläuterte das am Beispiel der Nutzung von Lacuna Stories (http://www.lacunastories.com/), einem serverbasierten Annotationswerkzeug, das vor einigen Jahren von der Universität Stanford entwickelt wurde. Es erlaubt Annotationen in Texten anzubringen und über diese dann gemeinsam in der Gruppe zu diskutieren. Die zur Verfügung stehenden Ansichten gehen dabei deutlich über die Möglichkeiten von geteilten Dokumenten wie Google Docs oder ähnlich hinaus. Die Nutzung kollaborativer Annotationstools befördert den Dialog zwischen den Studierenden und zwischen Studierenden und Lehrenden. Gemeinsam können neue und tiefer gehende Einsichten und Interpretationen entstehen. Diskussion und Argumentation werden eingeübt und bestehende Wissensbestände werden besser aktiviert und helfen, die neuen Informationen einzuordnen.

Weitere Beispiele für solche sozialen Annotationswerkzeuge sind hypothes.is oder NowComment, mit dem Webseiten annotiert werden können. Informationen über weitere Werkzeuge bietet die Seite Tools (https://digiphilfak.uni-goettingen.de/tools/ ) und das Wiki unter dem Stichwort Lacuna Stories: https://digiphilfak.uni-goettingen.de/enzyklopaedie/lacuna-stories/ . Die Folien des Vortrags sind wie üblich online und über OwnCloud sowie StudIP verfügbar.

Siehe auch:

  • Ghadirian, Hajar & Salehi, Keyvan & Mohd Ayub, Ahmad fauzi. (2018). Social annotation tools in higher education: A preliminary systematic review. International Journal of Learning Technology. 13. 130. 10.1504/IJLT.2018.092096.
  • A. Krouska, C. Troussas and M. Virvou. (2018) „Social Annotation Tools in Digital Learning: A Literature Review,“9th International Conference on Information, Intelligence, Systems and Applications (IISA), Zakynthos, Greece, 2018, pp. 1-4. doi: 10.1109/IISA.2018.8633609
    URL: http://ieeexplore.ieee.org/stamp/stamp.jsp?tp=&arnumber=8633609&isnumber=8633585

Das nächste Treffen findet Donnerstag, den 26.3.2020, von 12:15 – 13:45 Uhr statt. Den Input bereitet Damla Yildirim (DLL) vor.  Es geht um eine „Einführung in die Nutzung der Video-Box (SUB).

 

Neuer Selbstlernkurs zum Thema „Informationstechnologie“ jetzt online!

Der Service für Digitales Lernen und Lehren und die SUB Göttingen haben einen Onlinekurs zum Thema „Informationstechnologie“ entwickelt:

http://www.uni-goettingen.de/selbstlernkurse/IT

Der Kurs bietet eine erste Einführung in die Prinzipien und Prozesse der Informationstechnologie und richtet sich insbesondere an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. Alle Aspekte und Konzepte werden anhand einfacher Beispiele vermittelt. Eine kritische Reflexion der Chancen und Risiken der digitalen Welt rundet den Kurs ab.

Binärcode

Der Kurs ist sowohl als ILIAS-Lernmodul in Stud.IP, als auch – für alle Interessierte außerhalb der Universität – auf OpenILIAS zugänglich und kann in die eigenen Materialien eingebunden werden.

Göttinger Studierende lernen das Auswerten von Datensätzen

Ich möchte einen Artikel im heutigen GT zum Anlaß nehmen, auch in unserem Rahmen über das Projekt „Daten Lesen Lernen“ zu berichten, das in diesem Sommersemester gestartet ist und die Möglichkeit bietet, Data Science vom ersten Semester an kennen zu lernen.

Beginnend mit dem Sommersemester 2019 wird „Data Literacy Basics“ als gemeinsames Angebot des Göttingen Campus unter Federführung des Zentrums für Statistik, mit begleitenden Tutorials als neue Lehrveranstaltung zur Vermittlung grundlegender Datenkompetenzen für Bachelorstudierende angeboten. Die Veranstaltung findet wöchentlich statt und beinhaltet pro Woche jeweils zwei Stunden Vorlesung und Tutorials im DataLab, so dass die Studierenden die relevanten Konzepte praktisch durch die Auswertung geeigneter Datensätze erlernen.

Momentan ist die Veranstaltung als Teil des universitätsweiten Schlüsselkompetenzangebots wählbar. Für das Sommersemester 2020 ist vorgesehen, die Lehrveranstaltung in die Curricula der Philosophischen Fakultät, der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und im Bereich Lehrerausbildung in geeigneten Studiengängen fest zu verankern. Dabei wurde bewusst ein Fokus auf geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer gewählt, in denen die Vermittlung von Datenkompetenzen besonders großes Innovationspotenzial hat. Für das Sommersemester 2021 ist geplant, weitere Fakultäten in diesen Prozess einzubeziehen.

Die Lehrveranstaltung setzt den Fokus insbesondere auf den:

  • methodenbasierten Inhalten der Vorlesung,
  • fachspezifischen Inhalten der Übungsaufgaben in den Tutorials,
  • dem Bereitstellen von Lerninhalten und Übungsdatensätzen in Form von offenen, online verfügbaren und mit der Vorlesung abgestimmten Modulen,
  • einem durchgängigen „Hands-on“ Ansatz mit direktem Einsatz erlernter Methoden und
  • einem frühen Einbinden lokaler Unternehmen, Forschungseinrichtungen und gesellschaftlicher Akteure in die Konzeption der Lehrinhalte sowie in die Generierung von praxisnahen Übungsbeispielen und Abschlussprojekten.

Die Vorlesung wird interaktiv durch den Einsatz einer browserbasierten Programmierumgebung unterstützt, welche allen Studierenden ohne zusätzlichen Aufwand mit einem Universitätsaccount auf dem eigenen Laptop zur Verfügung steht.

DatenLesenLernen_Ablauf
Weitere Informationen findet man auf der Seite: https://www.uni-goettingen.de/de/daten+lesen+lernen/592287.html