Neuer Selbstlernkurs zum Thema „Informationstechnologie“ jetzt online!

Der Service für Digitales Lernen und Lehren und die SUB Göttingen haben einen Onlinekurs zum Thema „Informationstechnologie“ entwickelt:

http://www.uni-goettingen.de/selbstlernkurse/IT

Der Kurs bietet eine erste Einführung in die Prinzipien und Prozesse der Informationstechnologie und richtet sich insbesondere an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. Alle Aspekte und Konzepte werden anhand einfacher Beispiele vermittelt. Eine kritische Reflexion der Chancen und Risiken der digitalen Welt rundet den Kurs ab.

Binärcode

Der Kurs ist sowohl als ILIAS-Lernmodul in Stud.IP, als auch – für alle Interessierte außerhalb der Universität – auf OpenILIAS zugänglich und kann in die eigenen Materialien eingebunden werden.

Göttinger Studierende lernen das Auswerten von Datensätzen

Ich möchte einen Artikel im heutigen GT zum Anlaß nehmen, auch in unserem Rahmen über das Projekt „Daten Lesen Lernen“ zu berichten, das in diesem Sommersemester gestartet ist und die Möglichkeit bietet, Data Science vom ersten Semester an kennen zu lernen.

Beginnend mit dem Sommersemester 2019 wird „Data Literacy Basics“ als gemeinsames Angebot des Göttingen Campus unter Federführung des Zentrums für Statistik, mit begleitenden Tutorials als neue Lehrveranstaltung zur Vermittlung grundlegender Datenkompetenzen für Bachelorstudierende angeboten. Die Veranstaltung findet wöchentlich statt und beinhaltet pro Woche jeweils zwei Stunden Vorlesung und Tutorials im DataLab, so dass die Studierenden die relevanten Konzepte praktisch durch die Auswertung geeigneter Datensätze erlernen.

Momentan ist die Veranstaltung als Teil des universitätsweiten Schlüsselkompetenzangebots wählbar. Für das Sommersemester 2020 ist vorgesehen, die Lehrveranstaltung in die Curricula der Philosophischen Fakultät, der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und im Bereich Lehrerausbildung in geeigneten Studiengängen fest zu verankern. Dabei wurde bewusst ein Fokus auf geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer gewählt, in denen die Vermittlung von Datenkompetenzen besonders großes Innovationspotenzial hat. Für das Sommersemester 2021 ist geplant, weitere Fakultäten in diesen Prozess einzubeziehen.

Die Lehrveranstaltung setzt den Fokus insbesondere auf den:

  • methodenbasierten Inhalten der Vorlesung,
  • fachspezifischen Inhalten der Übungsaufgaben in den Tutorials,
  • dem Bereitstellen von Lerninhalten und Übungsdatensätzen in Form von offenen, online verfügbaren und mit der Vorlesung abgestimmten Modulen,
  • einem durchgängigen „Hands-on“ Ansatz mit direktem Einsatz erlernter Methoden und
  • einem frühen Einbinden lokaler Unternehmen, Forschungseinrichtungen und gesellschaftlicher Akteure in die Konzeption der Lehrinhalte sowie in die Generierung von praxisnahen Übungsbeispielen und Abschlussprojekten.

Die Vorlesung wird interaktiv durch den Einsatz einer browserbasierten Programmierumgebung unterstützt, welche allen Studierenden ohne zusätzlichen Aufwand mit einem Universitätsaccount auf dem eigenen Laptop zur Verfügung steht.

DatenLesenLernen_Ablauf
Weitere Informationen findet man auf der Seite: https://www.uni-goettingen.de/de/daten+lesen+lernen/592287.html

Ranke.2 – Quellenkritik im digitalen Zeitalter erlernen

Heute möchte ich auf eine Lernplattform hinweisen, die sich vor allem an Studierende der Digitalen Geschichtswissenschaften richtet:  Ranke.2

Benannt nach Leopold von Ranke, einem der Gründungsväter der Deutschen Geschichtswissenschaft, ermöglicht das Portal die Quellenkritik im Zeitalter der Digitalisierung zu erlernen.  Dabei wird die neue Gattung der born digital oder retrodigitalisierten Quellen in den Blick genommen und in OER Lernmodulen kann der Umgang mit den neuen Quellen erprobt werden. Das Projekt beschreibt sich mit den folgenden Worten:

„Historiker des 21. Jahrhunderts müssen sich der Besonderheiten der digitalen Quellen bewusst sein, die sie in ihrer Forschung analysieren. Die kritische Befragung einer historischen Quelle – herauszufinden, wer sie zu welcher Zeit, zu welchem ​​Zweck und in welchem ​​Kontext erstellt hat – war schon immer die Grundlage der Geschichtswissenschaft. Da wir nun jedoch scheinbar uneingeschränkten Zugriff auf retrodigitalisiertes Material und digitalisierte Daten über das Internet haben, müssen wir lernen, digitale Ressourcen kritisch zu bewerten, wie wir es bei „analogen“ Materialien immer getan haben. Die Auswirkungen der digitalen Technologie lassen sich mit der Art und Weise vergleichen, in der die Einführung von Mikroskop und Teleskop im 16. Jahrhundert das Ausmaß veränderte, in dem Naturphänomene wahrgenommen und untersucht werden konnten. Um diese Veränderungen bewältigen zu können, müssen wir das Zusammenspiel von digitaler Technologie und historischer Forschung genau verstehen.“

Es handelt sich dabei um ein Projekt des C²DH, des Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History.

 

 

 

Bericht vom Praxisnetzwerk DLL an der Philosophischen Fakultät in Göttingen am 07.03.2019. Thema: „ILIAS-Lernmodule und Selbstlernkurse“

Am Donnerstag, dem 7.3.19,  haben wir uns zum Thema „ILIAS-Lernmodule und Selbstlernkurse“ im Rahmen des Praxisnetzwerks DLL an der Philosophischen Fakultät in der SUB getroffen. Für das Thema haben Silvia Czerwinski und Tatyana Tasche einen Input  vorbereitet, den wir wie gewohnt hier für alle zur Verfügung stellen wollen:

Praxisnetzwerk_2019_03_07_ILIAS

Nach der Diskussion haben wir uns noch mit den Themen für die nächsten Treffen beschäftigt und dafür noch einmal Vorschläge gesammelt. Wir werden uns beim nächsten Treffen am Donnerstag,  dem 2.5.19, mit dem Thema „Studierende erstellen selber Lernmaterialien mit Learning-Apps“ beschäftigen. Auch für den darauf folgenden Termin, den 20.6.19, haben wir schon ein Thema und Freiwillige für die Vorbereitung gefunden: „ILIAS und E-Prüfungen – Feedbackmöglichkeit an/von Studierenden“. Ein ausführliches Protokoll des Treffens findet ihr hier:

Protokoll_Praxisnetzwerk_07_03_19

Neues Portal „Lehrkräftebildung in der digitalen Welt“ @UniGöttingen: http://lb-digitale.uni-goettingen.de

Vernetzung und Sichtbarmachung – Diese beiden Ziele verfolgt das Portal.

Die Idee dahinter ist es, die Akteure im Bereich der zeitgemäßen & digitalen Bildung in der Region Göttingen zusammenzuführen, einen Raum für Austausch zu bieten und gleichzeitig die Angebote in der Göttinger Lehrerbildung in diesem Bereich aufzuzeigen. Gerade durch die Vernetzung mit Akteuren innerhalb und außerhalb der Universität soll eine kooperative Kultur in der Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern entstehen.