Ausstellung „Methoden der Digital Humanities“ wurde am 15.10.19 im KWZ eröffnet

Die Ausstellung „Methoden der Digital Humanties“, die Jan Steyer und Jörg Wettlaufer mit Unterstützung des Instituts für Digital Humanities und dem Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) vorbereitet haben, wurde gestern vormittag durch den Studiendekan der Philosophischen Fakultät, Herrn Prof. Albert Busch, eröffnet. Anschliessend konnten sich die Besucher einen Überblick verschaffen und die Exponate (34 Poster, eine Vitrine und 3 Bildschirme mit Videos und Demosoftware) genauer besichtigen. Weitere Informationen finden sich auch in einem Beitrag des Göttinger Tageblatts vom 16.10.19.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. November 2019 im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums (KWZ ), Heinrich-Düker-Weg 14, in Göttingen zu sehen.

Göttinger Studierende lernen das Auswerten von Datensätzen

Ich möchte einen Artikel im heutigen GT zum Anlaß nehmen, auch in unserem Rahmen über das Projekt „Daten Lesen Lernen“ zu berichten, das in diesem Sommersemester gestartet ist und die Möglichkeit bietet, Data Science vom ersten Semester an kennen zu lernen.

Beginnend mit dem Sommersemester 2019 wird „Data Literacy Basics“ als gemeinsames Angebot des Göttingen Campus unter Federführung des Zentrums für Statistik, mit begleitenden Tutorials als neue Lehrveranstaltung zur Vermittlung grundlegender Datenkompetenzen für Bachelorstudierende angeboten. Die Veranstaltung findet wöchentlich statt und beinhaltet pro Woche jeweils zwei Stunden Vorlesung und Tutorials im DataLab, so dass die Studierenden die relevanten Konzepte praktisch durch die Auswertung geeigneter Datensätze erlernen.

Momentan ist die Veranstaltung als Teil des universitätsweiten Schlüsselkompetenzangebots wählbar. Für das Sommersemester 2020 ist vorgesehen, die Lehrveranstaltung in die Curricula der Philosophischen Fakultät, der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und im Bereich Lehrerausbildung in geeigneten Studiengängen fest zu verankern. Dabei wurde bewusst ein Fokus auf geistes- und sozialwissenschaftliche Fächer gewählt, in denen die Vermittlung von Datenkompetenzen besonders großes Innovationspotenzial hat. Für das Sommersemester 2021 ist geplant, weitere Fakultäten in diesen Prozess einzubeziehen.

Die Lehrveranstaltung setzt den Fokus insbesondere auf den:

  • methodenbasierten Inhalten der Vorlesung,
  • fachspezifischen Inhalten der Übungsaufgaben in den Tutorials,
  • dem Bereitstellen von Lerninhalten und Übungsdatensätzen in Form von offenen, online verfügbaren und mit der Vorlesung abgestimmten Modulen,
  • einem durchgängigen „Hands-on“ Ansatz mit direktem Einsatz erlernter Methoden und
  • einem frühen Einbinden lokaler Unternehmen, Forschungseinrichtungen und gesellschaftlicher Akteure in die Konzeption der Lehrinhalte sowie in die Generierung von praxisnahen Übungsbeispielen und Abschlussprojekten.

Die Vorlesung wird interaktiv durch den Einsatz einer browserbasierten Programmierumgebung unterstützt, welche allen Studierenden ohne zusätzlichen Aufwand mit einem Universitätsaccount auf dem eigenen Laptop zur Verfügung steht.

DatenLesenLernen_Ablauf
Weitere Informationen findet man auf der Seite: https://www.uni-goettingen.de/de/daten+lesen+lernen/592287.html

Ausstellung: „Methoden der Digital Humanities“, Foyer des KWZ, Göttingen, 15. Oktober 2019 – 11:00 Uhr Eröffnung!

Die Digital Humanities – als Fach oder auch als Sammlung von digitalen Werkzeugen – besitzen ein breites Methodenspektrum zur Erforschung von Fragestellungen, die sich im Kontext geisteswissenschaftlicher Forschung ergeben. Seit dem Sommersemester 2019 gibt es an der Philosophischen Fakultät ein Angebot von Lehrveranstaltungen in den Digital Humanities, mit dem ein Zertifikat erworben oder in Masterstudiengängen ein Modulpaket studiert werden kann. Außerdem wird der Bereich der Schlüsselqualifikationen bedient. Die geplante Ausstellung soll die Studierenden und Lehrenden für diese neue Entwicklung sensibilisieren und einen Dialog initiieren, in dessen Rahmen die neuen Studienmöglichkeiten bekannt gemacht und Möglichkeit der Integration von digitalen Methoden in die geisteswissenschaftliche Forschung und Lehre aufgezeigt werden.

Zentrale Vermittlungsträger werden Poster sein, die Projekte und Methoden der Digital Humanities vorstellen und dabei zugleich einen Überblick zu Göttinger Forschungsprojekten aus diesem Bereich bieten. Hinzu kommen Stationen mit rechnergestützten Präsentation digitaler Objekte und Methoden, die über einen Bildschirm auch prozedurale Aspekte vermitteln.

Um an der vorbereitenden Übung teilzunehmen, die in der Woche vor der Ausstellung stattfindet, bitte hier im StudIP eintragen.

Blockseminar: HGIS: Geographische Informationssysteme für Geisteswissenschafter*innen am 07., 14., 21., 28.06.2019, Uni Göttingen, KWZ, Raum 2.602

Wir möchten Sie gern auf ein Blockseminar hinweisen, welches wir nun dank Studienqualitätsmittel bereits im dritten Jahr anbieten können:

HGIS: Geographische Informationssysteme für Geisteswissenschafter*innen
Freitag | 07., 14., 21., 28.06. | 9:00 -15:30 Uhr | KWZ 2.602

GIS steht für Geographisches Informationssystem und ist die maßgebliche Software, mit der heute räumliches Wissen gespeichert und präsentiert wird. In GIS erstellte Karten können digital an Dritte verschickt werden, die sie automatisch koordinatengenau mit eigenen Karten kombinieren können. Im Zuge der Digital Humanities nimmt die Anwendung von GIS-Software in der alltäglichen Forschung rapide an Bedeutung zu – besser man weiß, was es damit auf sich hat.
Das Seminar dient der praktischen Einführung in den Umgang mit der Software anhand von historischen Beispielen. Eine allgemeine Einführung bettet die Übung in den wissenschaftlichen Zusammenhang, aktuelle Projekte und Anwendungsgebiete ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. PCs mit GIS sind im Raum ausreichend vorhanden.

Der Kurs gehört zum uniweiten Schlüsselkompetenzangebot.
B.Gesch.660.Mp (7 C), B.Gesch.412a.Mp (6 C).
Univz-Veranstaltungsnummer: 4506996

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Niels Petersen
niels.petersen@phil.uni-goettingen.de
Georg-August-Universität Göttingen
Institut für Historische Landesforschung
www.uni-goettingen.de/ihlf

Neue Studienmöglichkeiten in Digital Humanities an der Philosophischen Fakultät Göttingen ab dem Sommersemester 2019

Im Rahmen der Einrichtung eines Instituts für Digital Humanities an der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen können Sie ab diesem Sommersemester (2019) erstmals Digital Humanities als 36C Modulpaket im Master studieren, ein Zertifikat (24C) erwerben oder auch einzelne Schlüsselkompetenzmodule belegen. Umfassende BA- und MA-Studiengänge „Digital Humanities“ befinden sich im Aufbau und sollen im Wintersemester 2020 an den Start gehen.

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Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Instituts für Digital Humanites und weiter unten in diesem Blogbeitrag.

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