GIS

Geographische Informations Systeme (GIS) oder Räumliche Informationssysteme (RIS) sind Informationssysteme zur Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation räumlicher Daten. Geoinformationssysteme umfassen die dazu benötigte Hardware, Software, Daten und Anwendungen.

Ein historisches geografisches Informationssystem (auch als historisches GIS oder HGIS geschrieben) ist ein geografisches Informationssystem, das Daten vergangener Geografien anzeigen, speichern und analysieren und zeitliche Änderungen verfolgen kann. Es kann als ein Teilfeld der historischen Geographie und der geographischen Informationswissenschaft betrachtet werden.

In HGIS verwendete Technologien:

  • Digitalisierung und Georeferenzierung von historischen Karten. Alte Karten können wertvolle Informationen über die Vergangenheit enthalten. Durch das Hinzufügen von Koordinaten zu solchen Karten können sie modernen GIS-Daten als Feature-Layer hinzugefügt werden. Dies erleichtert den Vergleich verschiedener Kartenebenen, die die Geografie zu unterschiedlichen Zeitpunkten zeigen. Die Karten können durch Techniken wie z. B. „Rubbersheeting“ weiter verbessert werden, wodurch die Daten räumlich so verzerrt werden, dass sie in genauere moderne Karten einpasst werden können.
  • Rekonstruktion vergangener Grenzen. Durch das Erstellen von Polygonen aus früheren administrativen Unterteilungen und Grenzen können Aggregatstatistiken im Zeitverlauf miteinander verglichen werden.
  • Georeferenzierung historischer Mikrodaten (z. B. Zählungen oder Pfarrlisten). Dies ermöglicht die Verwendung der räumlichen Analyse von historischen Daten.

Für mehr Informationen siehe auch:

https://en.wikipedia.org/wiki/Historical_geographic_information_system